Tipps & Basics

Absolute Küchen-Basics

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Liebe Genuss-Leser!

Hier habe ich ein paar Punkte zusammengetragen, die man berücksichtigen sollte, wenn man in der Küche ans Werk geht. Im Laufe der Jahre hatte ich einige Erkenntnisse, manche davon erst nachdem etwas gründlich schief gelaufen ist. Deshalb möchte ich diese hart erkämpften Weisheiten niemandem vorenthalten. Manches ist vielleicht “eh klar”, aber vielleicht ist auch die eine oder andere neue Information dabei.

Kürbis-Ravioli mit Maroni-Parmesansauce

Hinweise zu meinen Zutaten-Angaben

  • Esslöffel (EL) und Teelöffel (TL) sind immer gestrichen gemeint. Wenn sie gehäuft sein sollen, steht das extra dabei (geh.)
  • Mehl: Ich backe mit Dinkelmehl (die Gründe könnt ihr hier nachlesen), aber es ist durchaus möglich, stattdessen Weizenmehl zu verwenden. Allerdings erfordert das eine Reduktion der Flüssigkeitsmenge, weil Teig aus Weizenmehl weniger Flüssigkeit benötigt als Teig aus Dinkelmehl – wie viel weniger, das hängt auch von den anderen Zutaten ab. Deshalb lässt sich keine genaue Angabe machen. Ich würde empfehlen, zunächst  etwa drei Viertel der Flüssigkeitsmenge zu verarbeiten und auf die Konsistenz des Teiges achten. Nach Bedarf kann dann noch mehr Flüssigkeit dazugegeben werden. Bei Dinkelmehl Type 700 und Weizenmehl Type 405 wird der Unterschied nicht groß sein, ebenso wenig bei Dinkelvollkornmehl und Weizenvollkornmehl. Wer Dinkelvollkornmehl durch helles Weizenmehl ersetzen möchte, sollte bei der Flüssigkeitszugabe aber vorsichtig sein. Auch beim Wechsel von Dinkelvollkornmehl zu hellem Dinkelmehl wird etwas weniger Flüssigkeit nötig sein.
  • Zucker: Ich gebe meistens Rohrohrzucker an. Dieser kann problemlos durch Kristallzucker, braunen Zucker oder Rohrzucker ersetzt werden.
  • Milch: Hier ist anstelle von Kuhmilch auch jegliche Art von Pflanzenmilch möglich (z.B. Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch).
Rhabarber-Erdbeer-Streuselkuchen

Goldene Regeln beim Backen

  • Zutaten aus dem Kühlschrank (z.B. Eier, Butter, Milch, Germ) vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen.
  • Butter und Eier bei der Zubereitung von Rührteig minutenlang aufschlagen, bis die Masse hellgelb ist. Mehl und Backpulver hingegen nur ganz kurz einrühren, am besten aber nur unterheben.
  • Den Backofen immer vorheizen.
  • Die Backzeit in Rezepten als Richtwert verstehen. Jeder Ofen ist anders. Viel wichtiger als Vertrauen in die Küchenuhr ist daher das Beobachten des Backgutes. Kuchen sind fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig auf dem Holz zurückbleibt und Brote und Weckerl, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
  • Dem Germteig Zeit geben, um bei Zimmertemperatur zu gehen, denn je langsamer er sich verdoppelt, desto besser wird er. Geduld ist aber auch beim Kneten schon wichtig – je länger und kräftiger desto besser.
  • Brot und Weckerl mit Dampfstoß backen. Wie das geht, steht in meinen Rezepten.

Wenn ihr diese Basics beachtet, kann nicht viel schief gehen. Wenn ihr Fragen habt, dann ran an die Tastatur und schreibt mir an genuss@sarahsdelight.at! Viel Erfolg!

Eure Sarah

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