Über Sarah und Oats and Crumbs

Willkommen auf meinem Blog!

Ich freue mich, dass du hier gelandet bist! 🤗 Nimm dir ein Stück Kuchen und mach es dir gemütlich! Ich möchte mich kurz vorstellen und dir meine Geschichte erzählen.

Essen war mein erstes Hobby. Es gibt diese herrlichen Fotos, wo ich als kleiner Knopf in meinem Hochstuhl am Tisch sitze, irgendetwas mampfe und bis über Nase und Wangen damit beschmiert bin. Von den Händen ganz zu schweigen – Essen war da noch Handarbeit für mich. Wer braucht schon Besteck? 😁 Alle diese Bilder haben eines gemeinsam: Ich sehe rund um glücklich und zufrieden aus. Oder auch sehr beschäftigt, je nachdem. 😄

Das hat sich in den etwa 20 Jahren seither nicht geändert: Essen macht mich glücklich und zufrieden. Nur verwende ich mittlerweile Besteck, wenn es notwendig ist. 😉 Viele Menschen schütteln den Kopf, wenn man Essen so wichtig nimmt, aber ich weiß, es gibt auch viele Gleichgesinnte, die die Ansicht teilen, dass es nun einmal mehr ist als rein zweckgebundene Nahrungszufuhr. Sonst würde es wohl kaum so viele Foodies und Blogger geben.

Ich sage: Gutes Essen ist ein Lifestyle. Es sorgt dafür, dass es dem Körper und der Psyche gut geht. Und für mich gehört zum Essen nicht nur das Endergebnis, sondern auch der Prozess: Kochen und Backen sind unglaublich vielseitige, kreative Tätigkeiten, die mich ungemein für sich einnehmen und begeistern. Und wofür man brennt, das teilt man gerne auch mit anderen Menschen. Denn Inspiration ist eines der schönsten immateriellen Dinge, die es gibt.

Wie ich zum Backen gekommen bin

Ich bin in Oberösterreich aufgwachsen, in einem kleinen Ort namens Kefermarkt im Mühlviertel. Es gab bei uns immer etwas Gutes zu essen. Meine Mama empfand das Kochen zwar nicht als ihre Berufung (tut sie auch heute noch nicht 😅), hat es aber immer gut gemacht. Ich denke mit Freuden an ihre Marillenknödel, ihre Topfennockerl, ihre Ribiselschnitten, ihren Marmorkuchen und ihr Erdäpfelgulasch.

Das Koch-Gen habe ich aber von meinem Papa. Er wollte damals nach der Schule Koch werden, aber meine Großeltern, die ich heute noch dafür verfluche, waren der Meinung, das sei kein „richtiger“ Job, und so musste er eine Tischlerlehre machen. Dabei entwickelte er eine große Liebe zu Holz, was ja auch schön ist, aber ich bin mir trotzdem sicher: Aus ihm wäre ein großartiger Koch geworden. Zu Hause hat er auch tatsächlich oft gekocht und vor allem gebacken. Das konnte er richtig gut. Seine Bananenschnitten sind legendär, einen Joghurtkuchen oder Zitronenkuchen hat er fast jede Woche gebacken und ich habe nie einen saftigeren Nusskuchen gegessen als den von Papa.

Ich kann mich nicht genau erinnern, wann ich selbst angefangen habe, in der Küche aktiv zu sein, aber ich weiß noch sehr genau, was mein erstes Werk war: ein Marmorkuchen. Die Geschichte dazu habe ich schon im Blogpost dazu erzählt. Dieser Kuchen hat mich wirklich geprägt. Überhaupt hat mein Herz von Anfang an immer ein bisschen mehr fürs Backen als fürs Kochen geschlagen, was viel damit zu tun hat, dass ich Süßes über alles liebe. Ich könnte problemlos ohne Käse leben, aber ohne Schokolade, Früchte, Kekse, Kuchen… UNDENKBAR! 😁

Ich war wohl ungefähr zwölf oder 13 Jahre alt bei meinem ersten Marmorkuchen. Dann ging das einige Jahre so sporadisch dahin. Dort einmal einen Kuchen gebacken, da einmal etwas gekocht, ohne größere Ambitionen. Als ich 18 war, passierte mir etwas Schlimmes: Ich rutschte schleichend von der Optimierung meiner Figur in die Magersucht. Ausgerechnet in meinem Maturajahr. Das war eine harte Zeit und danach musste ich mein Vorhaben, sofort studieren zu gehen, erstmal auf Eis legen. Ich war einfach zu kaputt. Deshalb war ich ein Jahr lang mehr oder weniger zu Hause, habe mich selbst wieder aufgepäppelt und nebenbei als Nachhilfelehrerin gearbeitet. Da hatte ich plötzlich viel Zeit und in diesem Jahr bin ich richtig reingekippt in die ganze Sache mit dem Kochen und Backen. Ich habe unendlich viel Neues ausprobiert, erkundet, was mir schmeckt und was ich gerne mache und dadurch wieder eine zutiefst positive Beziehung zum Essen entwickelt – was von Vorteil ist, wenn man gerade um die 15 Kilo zunehmen soll. 😉 Eine lange Reise wurde das aber trotzdem.

Wie ich nochmal die Kurve gekratzt habe

Im Herbst 2014 zog ich nach Graz und begann, Germanistik zu studieren und eine medienwissenschaftliche Ausbildung zu machen. Ich verlor mein Herz an die historische Sprachwissenschaft und dachte, ich möchte mein ganzes Leben lang Grammatik und Lautwandel untersuchen. Das ist mein Ernst. 😉 Ich hatte den Bachelor in der Tasche, den Master unmittelbar vor Augen und die Weichen fürs Doktorat gestellt, als ich Ende 2018 plötzlich die Erkenntnis hatte, dass mich als Sprachwissenschaftlerin niemals jemand ordentlich bezahlen würde und dass eine akademische Karriere absolut nicht das war, was ich mir vom Leben wünschte. Ich hatte eine Quarterlife Crisis und beschloss, dass ich etwas ändern musste.

Also dachte ich nach, zog meine Schlüsse und stellte mein Leben auf den Kopf: Ich brach mein Studium einfach ab. Ich wurde Redakteurin beim Rolling Pin, einem Fachmagazin für Gastronomie und Hotellerie. Ja, das hat mit Essen zu tun. 😁 2020 wechselte ich zum Magazin Die Steirerin. Ich arbeite also Vollzeit und betreibe nebenbei den Blog – richtig ernsthaft seit Juli 2019. Das bedeutet: Ich arbeite permanent. 😅

Warum ich ein Fitness-Junkie bin

Meine zweite große Leidenschaft neben dem Backen ist Fitness. Körperliche Fitness hat für mich einen unschätzbar großen Wert, nicht nur weil sportliche Menschen in der Regel eine gute Figur haben, sondern auch in Hinsicht auf die Gesundheit. Ich trainiere fast jeden Tag, am liebsten Krafttraining im Fitnessstudio und Laufen oder Wandern draußen in der Natur. Wusstest du, dass Training nur 20 Prozent des Erfolgs beim Erreichen deiner körperlichen Ziele ausmacht? Die restlichen 80 Prozent sind: Ernährung. Deshalb beschäftige ich mich viel mit ausgewogener Ernährung – Makronährstoffen, Mikronährstoffen und proteinreichen Rezepten. Meine Lieblingsmahlzeit ist das Frühstück, weshalb Oats and Crumbs auch ein Back- und Frühstücksblog ist.

Dein Körper dankt es dir jeden Tag, wenn du dich um ihn kümmerst, mit gutem Essen und mit Bewegung. Ich sehe das ganzheitlich: Um gesund zu sein, müssen wir uns bewegen und uns richtig ernähren. Ohne eine gute Ernährung können wir gar nicht ernsthaft Sport machen, zumindest nicht auf ambitionierte Art und Weise. Das gibt der Körper dann nicht her, weil ihm die Ressourcen fehlen. Wenn du aber total restriktiv lebst und dir gar nichts gönnst, wirst du – das wage ich mal zu vermuten – auch nicht glücklich, was ziemlich kontraproduktiv ist, denn das Ziel sollte immer sein: Ich gebe meinem Körper das, was er braucht, um den Alltag und das Training gut zu bewältigen. Ich esse aber genauso Dinge, die ich einfach liebe, egal was drin ist. In meinem Fall sind das vor allem Schokolade, Kekse und Kuchen. 🥰 Das tut der Psyche gut, ich habe Energie für den Sport, und durch den Sport fühle ich mich auch wieder gut. Herauskommen soll also immer, dass du dich wohlfühlst. Und wie du das bewerkstelligt, also was du dafür tust, das ist dein Lifestyle.

Ich persönlich lebe nach der 80-20-Regel. Das bedeutet, 80 Prozent von dem, was ich esse, ist gesund und sinnvoll. Die restlichen 20 Prozent dürfen dann ruhig etwas ungesünder sein. Genießen kann ich aber beides. 😊

Jeder Mensch muss für sich den richtigen Weg finden, aber wir können uns immer von anderen inspirieren lassen. Genau deswegen habe ich einen Blog: um zu inspirieren und zu zeigen, wie man es machen könnte. Was man machen könnte. Was man essen könnte – zum Frühstück zum Beispiel oder für die 20 Prozent. Vor allem für die 20 Prozent. 😉

Weil ich einfach überzeugt bin: Essen ist die wichtigste Nebensache der Welt.