Frühstück

Marmorwaffeln

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Hallo, ihr Lieben!

Wie wär’s, wenn wir mal wieder das Waffeleisen ausgraben? Von allen leckeren Frühstückssachen, die es so gibt, mache ich Waffeln mit Abstand am seltesten, obwohl, ja OBWOHL ich jederzeit eine beachtliche Menge davon verdrücken könnte, wenn man sie mir vor die Nase stellt. Nein, ich bin nicht faul geworden (niemals, niemals… 😉 ), aber ich schaffe es jedes Mal aufs Neue, beim Ausbacken der Waffeln eine wahre Sauerei anzurichten, weil ich zu viel Teig in das Eisen fülle und der dann auf der Seite herausrinnt. Ich wage zu behaupten, dass ich in der Küche wirklich komplexe Sachen auf die Reihe kriege, aber für Waffeln bin ich zu ungeschickt. 😀

Marmorwaffeln
Marmorwaffeln

Dementsprechend ist es für uns natürlich ein Fest, wenn es doch wieder einmal Waffeln gibt. Das heißt, streng genommen ist es erst dann ein Fest, wenn sich die Waffeln sicher auf den Tellern befinden und die Arbeitsfläche von sämtlichen Teigrückständen befreit ist. Also nach der Sauerei. 😀

Als Schokotiger sehe ich es gern, wenn bei den Waffeln Schokolade mit im Spiel ist. Das kann man ja auf verschiedenste Art und Weise anstellen, aber am hübschesten sind meiner Meinung nach Marmorwaffeln. Da hast du hellen und dunklen Teig, also im Prinzip gleich zwei Waffelrezepte auf einmal, und das Muster, das entsteht, wenn man die beiden abwechselnd ins Waffeleisen löffelt, ist ein wahrer Hingucker.

Zwei Teige – doppelte Sauerei. 😉 Vielleicht könnt ihr das ja besser als ich, dann werdet im Handumdrehen ein paar duftende, himmlische Waffeln auf dem Tisch haben. Im Idealfall findet ihr dann noch die ersten heimischen Erdbeeren beim Obstbauern eures Vertrauens (oder sonst wo), schmelzt ein bisschen weiße Schokolade und serviert das Ganze nächste Woche zum Muttertagsfrühstück. 🙂 Ihr werdet Begeisterung ernten.

Marmorwaffeln

Das ist jetzt also schon mein Muttertagstipp. Besser heute, mit einer Woche Vorlaufzeit zum Erdbeeren suchen und Waffelbacken ohne Sauerei üben, als nächstes Wochenende, wenn es schon zu knapp ist, dachte ich mir.

Jetzt wünsche ich euch einen wundervollen ersten Maisonntag – auch wenn sich das Wetter eher wie April anfühlt. Viel Schoko essen, dann geht das schon. 😉

Alles Liebe
Sarah

Marmorwaffeln

Lieblingskuchen in Waffelform

Gericht Frühstück
Küche Backen
Schlagwörter Waffeln
Zubereitungszeit 10 Minuten
Koch-/Backzeit 20 Minuten
Gesamtdauer 30 Minuten
Portionen 16 eckige Waffeln (11×11 cm)
kcal pro Portion 181 kcal
Autorin Sarah

Zutaten

  • 300 g glattes Dinkelmehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 2 Eier
  • 100 g zerlassene Butter
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml fettarme Milch (1,5 %)
  • 50 g geschmolzene Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL Kakaopulver
  • 25 ml Milch

Zubereitung

  1. Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel vermischen.

  2. Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben und alles gut verrühren.

  3. Die Milch unter Rühren dazugeben.

  4. Etwa ein Drittel der Masse in eine andere Schüssel umfüllen. Die geschmolzene Kuvertüre, Kakaopulver und Milch einrühren.

  5. Den Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

  6. Das Waffeleisen leicht einfetten und vorheizen.

  7. Ein paar Kleckse Schokoteig ins Waffeleisen geben, einen Schöpflöffel hellen Teig darauf und dann nochmal ein paar Kleckse Schokoteig. Den Teig mit der Rückseite eines Löffels gleichmäßig verteilen.

  8. Die Waffeln in 3-4 Minuten knusprig backen. (Die Backzeit variiert möglicherweise je nach Waffeleisen.)

  9. Die Marmorwaffeln mit Staubzucker bestreut servieren. Dazu passt Apfelmus. 

Anmerkungen

Pro Waffel: 181 kcal | 21,6 g KH | 5,0 g EW | 8 g F

Marmorwaffeln

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