American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust
Kuchen

American Apple Pie

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Ein Stück warme American Apple Pie mit viel Zimt und knuspriger Pie Crust lässt an jedem trüben Herbsttag die Sonne aufgehen. Am besten schmeckt die Apple Pie mit saftig-säuerlichen Äpfeln der neuen Ernte im Herbst.

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American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Hallo Herbst! Als ich vor ein paar Tagen morgens zum ersten Mal das Eis von meiner Windschutzscheibe kratzen musste und heilfroh war, dass mein Auto eine Lenkradheizung besitzt, dachte ich mir: Jetzt ist es wirklich soweit. Es wird kalt. Dagegen müssen wir was tun! Natürlich nicht gegen das kalte Wetter – ich glaube, in Zeiten des Klimawandels können wir über jeden kalten Tag froh sein. Aber man kann ja etwas tun, damit man sich trotz Regen, Nebel und allgemeiner Trübnis immer noch wohl fühlt. Meine Lösung kommt da immer aus dem Backofen. 🙂

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Warum American Apple Pie?

Die Pie ist in den USA sowas wie ein Nationalkuchen. 😉 Im Herbst sieht man auf Pinterest Apple Pie, Pumpkin Pie und andere Kreationen, so weit das Auge reicht. Hier in Österreich sind Pies überhaupt nicht geläufig, aber ich habe mir gedacht, die sehen doch richtig gut aus. Das probiere ich mal. Ein Teig mit viel Butter und eine fruchtig-süße Füllung, das klang ganz nach meinem Geschmack. Ich habe mich entschlossen, mit dem Klassiker zu beginnen: American Apple Pie.

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Wie macht man eine American Apple Pie?

  1. Die Pie Crust, also den Teig, zubereiten und kühlen. Wie ihr die perfekte Pie Crust hinbekommt, erkläre ich euch gleich.
  2. Die Füllung vorbereiten. Dafür braucht ihr saftige, säuerliche Äpfel (am besten solche von der neuen Ernste im Herbst), etwas Zitronensaft, Zucker, ein bisschen Mehl und – sehr wichtig – Gewürze, die die American Apple Pie zu einem wohligen Erlebnis machen: Cassia-Zimt, Kardamom, gemahlener Ingwer, Nelken, Macis und Vanille. Salz und Pfeffer (ja!) kommen auch in die Füllung, und ein wenig Butter.
  3. Die Hälfte des Teiges ausrollen und in die Form geben.
  4. Die Füllung auf dem Teig verteilen.
  5. Aus der zweiten Teighälfte das Gitter machen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr unten.
  6. Backen und begeistert sein! 🙂
American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Was macht eine gute Apple Pie aus?

Kurze Antwort: die Qualität der Äpfel und die richtige Verarbeitung des Teiges.

Punkt eins – die Äpfel: Nehmt nicht einfach irgendeine Apfelsorte, die euch gerade anspricht, sondern werft einen Blick auf die genaueren Angaben und entscheidet euch für eine säuerliche, im besten Fall auch noch saftige Sorte. Warum? Äpfel sind empfindlich. Sie werden beim Backen durch die große Hitze ganz schön beansprucht. Bei milden Äpfeln kann es passieren, dass sie ihren Geschmack fast komplett verlieren. Dann habt ihr eine Apple Pie, die kaum noch nach Apfel schmeckt. Worst Case!

Meine unangefochtene Nummer eins unter den Äpfeln ist der Elstar. Der ist sehr saftig, süß-säuerlich, und es gibt ihn in der Steiermark in großen Mengen. Im Supermarkt ist er ziemlich teuer, aber am Bauernmarkt bekommt man ihn um einen wirklich guten Preis. Ich liebe diesen Apfel!

Weitere Apfelsorten, die ich für eine gute American Apple Pie empfehlen kann: Boskoop, Braeburn und Piñata.

Punkt zwei – der Teig: Der Teig für die American Apple Pie – und allgemein für American Pies – ist nicht, wie ich zunächst dachte, ein Mürbteig, wie er hierzulande für vieles verwendet wird, sondern ein spezieller Teig, der sich Pie Crust nennt. Das Besondere daran ist, dass er beim Backen herrlich knusprig wird und auch knusprig bleibt. Ich habe das getestet, mein Teig war nach zwei Tagen immer noch knusprig. Ich konnte es kaum glauben.

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Wie kriegt ihr die perfekte Pie Crust hin?

Ich bin ja Redakteurin, drum habe ich mich natürlich eingelesen. 🙂 Pie-Crust-Wissen konnte ich nicht einfach aus dem Hut zaubern, denn ich hatte vorher tatsächlich noch nie mit Pies zu tun. Deshalb sei hier meine wichtigste Quelle erwähnt: das Rezept für All Butter Pie Crust von Sally’s Baking Addiction.

Von Sally habe ich das Zauberwort für die perfekte Pie Crust gelernt:

!!! KÄLTE !!!

Damit der Teig knusprig wird, ist es absolut essenziell, dass die Butter während des ganzes Zubereitungsvorgangs KALT bleibt. Warum? Wenn sie warm wird, beginnt sie zu schmelzen, und das soll sie eigentlich erst im Ofen tun. Wenn die Butter erst beim Backen schmilzt, wird der Teig knusprig. Wenn sie schon beim Kneten, Ausrollen oder whatever schmilzt, wird der Teig labberig.

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Wie stellt man es also an, dass die Butter kalt bleibt?

  1. Die größte Gefahr für die kalte Butter sind die Finger. Das heißt, man fasst den Teig so wenig wie möglich an.
  2. Alle Zutaten müssen kalt sein! Ich kühle vor der Zubereitung einer Pie Crust wirklich ALLES: die Schüssel (ja, echt), das Mehl (ja, echt), das Wasser (mit Eiswürfeln), und die Butter gebe ich nicht nur in den Kühlschrank, sondern eine zeitlang in den Gefrierschrank, damit sie richtig fest und eiskalt ist. Das klingt ein bisschen extrem, aber so funktioniert es einfach. Lieber ein bisschen zu viel kühlen als ein bisschen zu wenig. 😉
American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Wie schafft man es, den Teig für die Pie Crust möglichst schnell und kalt zu verarbeiten?

Da ich nicht unbedingt Lust habe, meine Hände ins Eisfach zu legen, habe ich mir ein wertvolles Helferlein zugelegt: einen Pastry Cutter, auch Teigmischer genannt. Das ist ein praktisches kleines Gerät zum Verarbeiten von Butter und Mehl zu feinen Streuseln. Dann braucht man die Finger nur noch, um die Streusel zu einer Masse zusammenzudrücken und diese kurz durchzukneten.

Der Pastry Cutter ist ein typisch amerikanisches Tool. Ich kannte ihn gar nicht, bevor ich angefangen habe, mich mit Pies zu beschäftigen. Im Einzelhandel habe ich ihn noch nirgends entdeckt, aber man kann ihn problemlos bestellen. Ich habe diesen hier (unbezahlte Werbung). Wenn ihr euch jetzt fragt, ob sich das auszahlt: Wenn ihr gerne mit Mürbteig arbeitet, zum Beispiel im Advent beim Keksebacken, dann auf jeden Fall. Dabei ist der Pastry Cutter echt eine riesengroße Hilfe. Kalten Mürbteig braucht man auch für Quiches, und wenn ihr diese American Apple Pie erst einmal ausprobiert habt, werdet ihr sie immer wieder backen wollen. 😉 Außerdem ist der Pastry Cutter ziemlich preiswert.

Als Ersatz für den Pastry Cutter könnt ihr auch Butter und Mehl auf einem großem Brett mit einem großen, im Idealfall vorher gekühlten Messer verhacken oder beides in den Mixer geben und dort zu Streuseln verarbeiten. Etwas mühsam, aber auch möglich: Die Butter in der Rührschüssel mit zwei Gabeln in das Mehl einarbeiten.

Und noch eine elegante Methode: Sehr kalte Butter lässt sich auch reiben. Dann muss sie mit dem Mehl nur noch ein bisschen vermischt werden, und schon lässt sich ein Teig formen.

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Wie macht man das Gitter für die American Apple Pie?

Bei meiner ersten American Apple Pie habe ich mir gedacht: Wenn ich den Teig richtig hinkriege, sodass er schön kalt ist, wenn es mir gelingt, ihn schön auszurollen und er dabei nicht bricht, DANN scheitere ich spätestens an diesem verflixten Gitter. 😀 In allen Bereichen, die nicht direkt das Kochen oder Backen betreffen, bin ich nicht sehr praktisch veranlasst, müsst ihr wissen.

So faszinierend das Gitter aussieht, in Wahrheit ist es total einfach zu machen. Sogar ich habe es geschafft, ohne ein einziges Mal neu anzufangen! 😉 Ich fange jetzt gar nicht an, das in Worten zu erklären, sondern verlinke euch gleich das Video, mit dessen Hilfe ich das Gitter für meine Apple Pie gemacht habe. Es ist das Tutorial der großartigen Sally. Sie hat auf ihrem Blog sogar einen eigenen Beitrag rund um das Thema Pie Crust. Sehr lesenswert! Damit kann fast gar nichts mehr schiefgehen.

American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Was müsst ihr bei der American Apple Pie noch beachten?

Kurze Wiederholung:

  • Saftige, säuerliche Äpfel verwenden.
  • Den Teig mit (sehr) kalten Zutaten und kalten Geräten SCHNELL verarbeiten.

Weitere Wichtige Punkte:

  • Bei der Ruhezeit für die Pie Crust gibt es keine Abstriche. Zwei Stunden sollte sie mindestens im Kühlschrank verbringen.
  • Salz nicht vergessen! Ich habe mich im Rezept nicht geirrt. In den Teig kommt wirklich ein ganzer Teelöffel Salz und nur ein Esslöffel Zucker. Auch bei der Prise Salz für die Füllung könnt ihr großzügig sein.
  • Glasform: Am besten wird eine Pie in einer Glasform, weil sich darin die Hitze viel gleichmäßiger verteilt als in Formen aus Keramik oder Metall. Ich habe mir eine richtige Pie-Form zugelegt, und zwar diese hier. Man kann sie auch wunderbar für Aufläufe und Quiches verwenden.
  • Den Teig beim Backen vor zu starker Bräunung schützen! Der Rand der Apple Pie ist höher oben als das Gitter und dadurch im Backofen näher an der Hitzequelle. Das heißt, er wird schneller braun. Deshalb müsst ihr den Rand nach etwa 20 Minuten Backzeit schützen. Ich habe mittlerweile ein spezielles Pie Crust Shield aus Metall, das man am Teigrand anbringen kann. Da ich davon ausgehe, dass ihr das eher nicht besitzt, hier eine einfache Alternative: Deckt die American Apple Pie mit Alufolie ab, in deren Mitte ihr einen großen Kreis schneidet, damit das Gitter weiterhin bräunen kann, während der Rand schon genug gebräunt ist.
  • Wenn die American Apple Pie gebacken ist, heißt es geduldig sein. Lasst sie mindestens drei Stunden abkühlen. Diese Zeit braucht sie, damit sich die Füllung verfestigen kann. Ich weiß, es ist unglaublich schwer, das auszuhalten, weil die Pie so unwiderstehlich nach Butter, Äpfeln und Gewürzen duftet, aber es lohnt sich nicht, zu schummeln, denn wenn die Pie noch nicht vollständig ausgekühlt ist, wird die Füllung beim Schneiden locker und ihr bekommt komplett unansehnliche Stücke.
American Apple Pie mit Zimt und typischer, knuspriger Piecrust

Weitere Apfel-Rezepte für den Herbst

Die American Apple Pie ist euch zu heikel? Dann schaut euch doch mal eines dieser Apfel-Rezepte für den Herbst an:

Rezept für die American Apple Pie

Seid ihr bereit für den besten Apfelkuchen aller Zeiten, die American Apple Pie? Knusprig, buttrig, saftig und fruchtig, mit viel Zimt und Gewürzen, die dafür sorgen, dass ihr mit einem Stück Apple Pie den perfekten kuscheligen Herbstnachmittag zu Hause verbringen könnt. Oh ja, seid ihr. 🙂

Hier kommt es, mein Rezept für die American Apple Pie, und ich wünsche euch gutes Gelingen!

Apple Pie

Typisch amerikanische Pie mit knuspriger Pie Crust und saftig-fruchtiger Füllung mit Äpfeln der neuen Herbsternte und wohligen Gewürzen.
Vorbereitungszeit1 Std.
Zubereitungszeit55 Min.
Kühlzeit (Teig)2 Stdn.
Arbeitszeit3 Stdn. 55 Min.
Gericht: Dessert
Land & Region: USA
Keyword: Apfel, Herbst
Portionen: 10
Kalorien: 413kcal
Autor: Sarah

Equipment

  • Glasform mit 25 cm Durchmesser (alternativ: Keramik-Tarteform)
  • Pastry Cutter (alternativ: großes Messer/Mixer/Reibe/zwei Gabeln))

Zutaten

Pie Crust (Teig)

  • 300 g Universalmehl
  • 1 EL Feinkristallzucker
  • 1 TL Salz
  • 230 g Butter kalt und gewürfelt
  • 140 ml Eiswasser

Füllung

  • 6 große säuerlich-saftige Äpfel (ca. 1,3 kg)
  • Saft von ½ Zitrone
  • 100 g Rohrohzucker
  • 25 g glattes Weizenmehl
  • 1 EL Cassia-Zimt
  • ½ TL gemahlener Kardamom
  • ¼ TL gemahlener Ingwer
  • ¼ TL gemahlene Nelken
  • 1/8 TL gemahlene Macis
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 20 g kalte Butter gewürfelt
  • Außerdem
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • Kristallzucker zum Bestreuen

Anleitungen

  • Den Teig vorbereiten: Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und untermischen. Die Butter mit einem Pastry Cutter, zwei Gabeln oder mit dem Messer (siehe Anmerkungen) in das Mehl einarbeiten, bis die Masse nur noch aus kleinen, mit Mehl ummantelten Butterstückchen besteht.
  • Für das Eiswasser einfach die 140 ml Wasser abmessen und drei bis vier Eiswürfel hineingeben. Nun das Wasser in Portionen zu je 2 EL in die Schüssel geben und in die Masse einarbeiten, bis sich große Teigklumpen bilden. Der Teig sollte weich und etwas feucht sein, aber nicht klebrig. Bei der Wasserzugabe die Löffel mitzählen! Da die Eiswürfel gleich zu schmelzen beginnen, werdet ihr mehr als 140 ml Wasser haben. Im Zweifel eher etwas mehr Wasser zum Teig geben, denn das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass ihr zu trockenen, brüchigen Teig bekommt. Etwas mehr Mehl könnt ihr später immer noch einarbeiten, wenn sich der Bedarf ergeben sollte. Dem Teig nachträglich noch Wasser hinzuzufügen ist hingegen kaum möglich.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zusammenkneten, bis sich Butter und Mehl einigermaßen verbunden haben. Der Teig muss nicht komplett gleichmäßig sein. Bei mir enthält er immer noch viele sichtbare Butterstückchen. Das macht überhaupt nichts aus. Am wichtigsten für diesen Teig ist, dass ihr ihn nicht zu lange verarbeitet, denn die Butter soll keinesfalls zu diesem Zeitpunkt schon zu schmelzen anfangen, sondern erst im Backofen.
  • Den Teig zu einer Kugel formen. Die Kugel halbieren. Jede Hälfte zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.
  • Die Füllung zubereiten: Die Äpfel entkernen, schälen und in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft vermischen.
  • Zucker, Mehl und Gewürze verrühren und unter die Äpfel mischen.
  • Den Teig weiterverarbeiten: Auf der bemehlten Arbeitsfläche erst einmal eine der beiden Teigscheiben mit dem bemehlten Nudelholz zu einem Kreis mit ca. 30 cm Durchmesser ausrollen (die andere Teighälfte im Kühlschrank lassen). Dabei immer von der Mitte nach außen arbeiten: Zwei Mal rollen, dann den Teig um 90° drehen, dann wieder rollen, drehen usw.
  • Den Teig in eine gefettete Form mit 25 cm Durchmesser legen und mit den Fingern andrücken. Der Teig wird über den Rand der Form hinausreichen. Das ist so gedacht.
  • Die Apfel in die Form geben und verteilen. Die Butterwürfel daraufsetzen. Die Form in den Kühlschrank stellen, den anderen Teig herausholen und ebenfalls zu einem Kreis mit ca. 32 cm Durchmesser ausrollen. Mit dem Pizzaroller in zwölf Streifen schneiden.
  • Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei und Milch gemeinsam leicht verschlagen.
  • Das Gitter für die Pie machen: Die Form mit der Pie aus dem Kühlschrank holen. Die Hälfte der Teigstreifen über die Pie legen, und zwar auf der ganzen Fläche. Jeden zweiten Teigstreifen zurückklappen, sodass sie auf der Arbeitsfläche liegen. Einen Teigstreifen quer über ein Ende der Pie legen. Die zurückgeklappten Teigstreifen wieder auf die Pie legen. Nun die jeweils anderen Teigstreifen zurücklegen. Wieder einen Teigstreifen quer auf die Pie legen und die zurückgelegten Teigstreifen wieder auf die Pie legen. So fortfahren, bis die Pie ein schönes, gewebtes Gitter hat.
  • Die Pie mit dem Ei bestreichen und mit Kristallzucker bestreuen. 20 Minuten bei 200° backen, dann die Temperatur auf 190° senken, die Pie mit Alufolie abdecken und 30 Minuten weiterbacken. Dann die Folie entfernen und noch ca. 5 Minuten backen, bis die Pie goldbraun ist.
  • Die Apple Pie aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren mindestens drei Stunden auskühlen lassen, damit sich die Füllung festigen kann.

Notizen

  • Kalte Butter: Die Butter zuerst würfeln, dann nochmal kühlen. Am besten etwa 15 Minuten im Eisfach. 
  • Es macht nichts, wenn die Füllung vor dem Backen etwas höher ist als die Form. Das ist sogar wünschenswert, denn die Äpfel verlieren beim Backen an Volumen.
  • Für optimale Kälte bei der Zubereitung auch Mehl und Rührschüssel vorher etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Alternativen zum Pastry Cutter: Butter und Mehl auf einem großem Brett mit einem großen, im Idealfall vorher gekühlten Messer verhacken oder beides in den Mixer geben und dort zu Streuseln verarbeiten. Etwas mühsam, aber auch möglich: Die Butter in der Rührschüssel mit zwei Gabeln in das Mehl einarbeiten. Und noch eine elegante Methode: Sehr kalte Butter lässt sich auch reiben. Dann muss sie mit dem Mehl nur noch ein bisschen vermischt werden, und schon lässt sich ein Teig formen.

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