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Dattelcreme – Gesunde Zuckeralternative

Diese selbstgemachte Dattelcreme ist die beste gesunde Alternative zu Industriezucker. Sie ist einfach und schnell zubereitet und vielseitig in deiner Küche einsetzbar. Warum du noch heute dein erstes Glas Dattelcreme machen solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

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Selbstgemachte Dattelcreme in einem Glas im 45-Grad-Winkel fotografiert.

Warum ist selbstgemachte Dattelcreme die gesündeste Zuckeralternative?

Die meisten gängigen Zuckeralternativen wie Kokosblütenzucker und verschiedene Sirupe sind leider nicht besser als herkömmlicher Industriezucker. Der Grund: Genau wie Zucker sind auch diese Produkte stark verarbeitet und enthalten so gut wie keine Nährstoffe mehr. Letztendlich bestehen sie auch fast gänzlich nur aus Zucker.

Das bedeutet, wenn ein Rezept mit „zuckerfrei“ betitelt ist, aber Zutaten wie Ahornsirup, Dattelsirup, Honig (nicht vegan!) oder Kokosblütenzucker enthält, ist es eigentlich gar nicht zuckerfrei. Dann ist es nur frei von Industriezucker.

Die Idee hinter einer vollwertigen Zuckeralternative ist, nicht nur die konzentrierte Süße zu haben, sondern auch die wertvollen Nährstoffe und Ballaststoffe, die im Ausgangsprodukt drin sind. Wo ist das der Fall? – Bei Früchten.

Ein Löffel Dattelcreme auf einem dunkelblauen Teller mit Datteln als Dekoration. Nahaufnahme aus der Vogelperspektive.

Deshalb süße ich gerne mit Apfelmus oder zerdrückten Bananen. Sie bestehen nicht nur aus Zucker (Fruchtzucker in diesem Fall), sondern liefern auch viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Das liegt daran, dass sie im Gegensatz zu etwa Sirupen keiner oder nur einer ganz leichten (beim Apfelmus) Verarbeitung unterzogen wurden.

Dasselbe gilt für Dattelcreme. Datteln sind sehr nährstoffreiche Früchte. Im Dattelsirup sind kaum noch Nährstoffe vorhanden, sondern nur noch die konzentrierte Süße der Dattel. Selbstgemachte Dattelcreme hingegen ist natürlich, süß und nährstoffreich. Die perfekte Kombination!

Nahaufnahme von selbstgemachter Dattelcreme in einem Glas aus der Vogelperspektive

Wofür kannst du Dattelcreme verwenden und wofür nicht?

Selbstgemachte Dattelcreme eignet sich hervorragend für alle süßen Rezepte von Frühstück über Süßspeisen bis hin zu Desserts und Backrezepten.

Ich gebe gerne etwas Dattelcreme in meinen Porridge. Ich süße Pancakes und Waffeln damit, verwende sie für cremige Nachspeisen und natürlich auch für Kuchen und Cookies.

Wenn du die Dattelcreme zum Backen nutzen und damit Zucker oder eine andere Zuckeralternative ersetzen möchtest, solltest du eines beachten: Dattelcreme hat eine andere Konsistenz als Zucker, Kokosblütenzucker oder Sirup.

Verwendest du Dattelcreme anstelle von kristalliner Süße, brauchst du wahrscheinlich weniger zusätzliche Flüssigkeit als im Rezept angegeben. Willst du hingegen einen Sirup durch Dattelcreme ersetzen, brauchst du wahrscheinlich etwas mehr Flüssigkeit. Hier darfst du dich einfach an das richtige Verhältnis herantasten. Du bekommst schnell ein Gefühl dafür.

Nicht gut geeignet ist die Dattelcreme zum Süßen von Getränken wie Tee oder Kaffee, weil sie sich im Gegensatz zu kristalliner Süße in der Flüssigkeit nicht auflöst.

Selbstgemachte Dattelcreme in einem Glas im 45-Grad-Winkel fotografiert. Die hellbraune Creme ragt oben aus dem Glas heraus und bildet eine Spitze.

Welche Datteln eignen sich für Dattelcreme?

Grundsätzlich kannst du aus jeder Dattelsorte Dattelcreme herstellen. In der Verarbeitung und im Geschmack am besten sind allerdings weiche und saftige Medjool-Datteln. Die findest du im Bioladen und auch in vielen Supermärkten.

Ich brauche ziemlich viele Dattel und bestelle daher meistens gleich ein Kilogramm von diesen wunderbaren Medjool-Datteln bei Koro (unbezahlte Werbung).

Deglet-Datteln sind meiner bisherigen Erfahrung nach fester und weniger geschmacksintensiv. Wenn du sie lange genug einweichst, funktioniert es aber auch mit ihnen.

Andere Dattelsorten habe ich selbst noch nicht getestet. Wenn du da schon Erfahrungen sammeln konntest, schreib es mir gerne unten in die Kommentare.

Ein Löffel Dattelcreme auf einem dunkelblauen Teller mit Datteln als Dekoration. Nahaufnahme aus der Vogelperspektive.

Welche Zutaten kommen außer Datteln noch in die Creme rein?

Die Dattelcreme ist wirklich ein sehr einfaches und schnelles Grundrezept. Dementsprechend brauchst du außer Datteln nur drei weitere simple Zutaten:

  • heißes Wasser: Am besten verwendest du wirklich kochend heißes Wasser direkt aus dem Wasserkocher oder vom Herd.
  • Zitronen- oder Orangenscheiben: Das ist kein Muss, macht die Creme aber wunderbar aromatisch. Ich verwende im Frühling und Sommer Zitronen, im Herbst und Winter Orange. Achte auf Bio-Qualität, denn die Zitrusfrüchte kommen mit Schale in die Dattelcreme.
  • Salz: Eine Prise Salz gibt der Dattelcreme den Feinschliff. Wo Süße ist, braucht es zum Abrunden immer auch Salz.

Zuckerfrei backen: Mein gesunder Kürbiskuchen ist mit Dattelcreme gesüßt!

Ein Stück veganer zuckerfreier Kürbiskuchen fotografiert auf Augenhöhe, sodass die Vorderseite und eine Seite sichtbar sind. Detailaufnahme in orangen Herbstfarben.

Brauchst du für die Zubereitung einen Standmixer?

Einfache Antwort: Ja! Ich rate dir davon ab, Dattelcreme mit dem Pürierstab herzustellen. Es ist schon machbar, aber mühsam, und die Creme wird nie so cremig wie aus dem Standmixer.

Du brauchst aber nicht unbedingt einen großen Hochleistungsmixer! Ein guter Smoothie Maker tut’s auch.

Wie wird die Dattelcreme hergestellt?

Die Zubereitung der Dattelcreme ist denkbar einfach: Zuerst halbierst und entsteinst du die Datteln. Dann gibst du sie gemeinsam mit dem heißen Wasser, den Zitronen- oder Orangenschalen und dem Salz in den Behälter deines Mixers und lässt die Datteln 20-30 Minuten einweichen. Wenn die Datteln sehr fest sind, solltest du sie länger einweichen.

Nach dem Einweichen pürierst du das Ganze zu einer feinen Creme. Fertig!

Süßes Frühstück: Für Porridge wie diesen leckeren Lebkuchen-Porridge ist die Dattelcreme perfekt geeignet!

Nahaufnahme von oben von cremigem Lebkuchen-Porridge mit Früchten, Lebkuchenherz und Haselnussmus als Toppings

Wie lagerst du deine selbstgemachte Dattelcreme am besten?

Wenn deine Dattelcreme fertig ist, füllst du sie am besten in saubere Schraubgläser und stellst sie in den Kühlschrank. Dort hält sie sich problemlos mehrere Wochen lang.

Ich habe meine Dattelcreme schon einmal zwei Monate lang gelagert, ohne dass sie verdorben ist. Die Haltbarkeit ist ein großer Vorteil der Dattelcreme gegenüber anderen natürlichen Zuckeralternativen wie Apfelmus und Bananen.

Du bist dran: Mach deine erste Dattelcreme!

Ich würde sagen, du bist jetzt bereit dafür, dass dein erstes Glas selbstgemachte Dattelcreme im Kühlschrank einzieht. Keine Sorge, mit meinem Rezept werden es sogar zwei bis drei Gläser.

Wenn du noch eine Frage zur Herstellung oder Verwendung der Dattelcreme hast, schreib sie mir gerne unten in die Kommentare.

Selbstgemachte Dattelcreme in einem Glas im 45-Grad-Winkel fotografiert. Die hellbraune Creme ragt oben aus dem Glas heraus und bildet eine Spitze.

Dattelcreme – gesunde Zuckeralternative

Diese selbstgemachte Dattelcreme ist die beste gesunde Alternative zu Industriezucker. Sie ist einfach und schnell zubereitet und vielseitig in deiner Küche einsetzbar.
Arbeitszeit 5 Min.
Einweichzeit 20 Min.
Gericht Grundrezept
Land & Region Europa
Portionen 2 Gläser

Zutaten
  

  • 400 g weiche Medjool-Datteln entsteint
  • 250 ml kochend heißes Wasser
  • 2 Bio-Zitronen- oder Orangenscheiben mit Schale
  • 1 Prise Salz

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten in den Behälter deines Standmixers füllen und 20-30 Minuten stehen lassen, damit die Datteln einweichen können.
  • Die Zutaten im Mixer zu einer feinen Creme pürieren.
  • Dattelcreme in saubere Schraubgläser füllen und im Kühlschrank lagern.

Notizen

Lies dir den Blogbeitrag oben durch, um alle meine Tipps und Infos zu Herstellung und Verwendung der Dattelcreme zu bekommen! 
Schlagwörter Vollwertig, Zuckerfrei
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