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Heidelbeermuffins

Diese leckeren Heidelbeermuffins sind super saftig und extra groß. Das einfache Muffin Rezept ist einfach und schnell gemacht. Mit frischen Heidelbeeren im Sommer werden diese Muffins perfekt.

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Extra große Heidelbeermuffins

Ich liebe Muffins! Aber nicht, wenn sie so klein sind, dass sie gefühlt mit nur drei Bissen aufgegessen sind.

Kennst du die Muffins von Starbucks? Die sind nicht nur saftig und lecker, sondern auch richtig groß. Ich finde das toll. Große Muffins sehen besser aus und man hat einfach mehr davon.

Klassische 12er Muffinbleche haben recht kleine Formen. Deshalb habe ich mir ein Blech für sechs extra große Muffins* zugelegt. Darin werden meine Heidelbeermuffins richtige Hingucker wie aus dem Coffee Shop.

Keine Sorge: Wenn du kein Muffinblech für große Muffins hast, kannst du auch einfach das normale 12er Muffinblech verwenden. Mit diesem Heidelbeermuffins Rezept bekommst du entweder sechs große oder eben zwölf kleinere Muffins.

Die besten Zutaten für Heidelbeermuffins

Muffins sind nicht einfach nur Kuchen in kleinen Formen. Für den perfekten Muffinteig solltest du genau auf die Zutaten achten. Die Mengenangaben findest du im Rezept unten am Ende des Blogbeitrags. Hier sehen wir uns erstmal an, welche Zutaten du für das Heidelbeermuffins Rezept brauchst und warum.

  • Butter und Öl: Geschmolzene Butter gibt den Muffins Geschmack und Öl macht sie saftig. Ich empfehle dir Rapsöl. Von Sonnenblumenöl kann ich dir nur dringend abraten, weil es einen sehr hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren hat.
  • Zucker: Damit dein Muffinteig schön hellgelb wird, solltest du einen hellen Zucker verwenden. Normaler Kristallzucker oder Rohrohrzucker eignet sich gut. Kokosblütenzucker oder Dattelzucker eher weniger.
  • Eier: Für das Heidelbeermuffins Rezept brauchst du zwei Eier. Sie sollten bei der Verarbeitung Zimmertemperatur haben. Nimm sie also rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
  • Buttermilch: Neben der Mischung aus Butter und Öl ist Buttermilch die wichtigste Zutat für perfekte Muffins. In Kombination mit Backpulver und Natron macht sie die Muffins wunderbar luftig.
  • Backpulver und Natron: Warum eigentlich beides? Buttermilch enthält Säure und Natron braucht Säure, um zu reagieren. Ohne Natron würde die Säure der Buttermilch das Backpulver zerstören. Aber Natron alleine verursacht große Blasen im Teig, ohne dass die Muffins wirklich aufgehen. Die Kombination aus Backpulver und Natron funktioniert hingegen perfekt.
  • Mehl: Am fluffigsten werden die Heidelbeermuffins mit klassischem Weizenmehl (Type 405). Dinkelmehl Type 630/700 geht auch, aber dann brauchst du wahrscheinlich etwas mehr Buttermilch.
  • Zitronenschale, Vanille und Salz: Diese drei sorgen für Geschmack und Aroma.
  • Heidelbeeren: Verwende für das Heidelbeermuffins Rezept am besten frische Bio-Heidelbeeren. Tiefgekühlte Beeren empfehle ich dir nicht. Sie verlieren beim Backen viel Wasser und machen den Teig matschig.

3 Tipps für perfekte Heidelbeermuffins

Tipp 1: Mehl nur kurz einrühren

Wenn du schon mal eines meiner Hefeteig-Rezepte ausprobiert hast, weißt du, was ich immer predige: Den Hefeteig lange und sorgfältig kneten.

Beim Muffinteig ist es umgekehrt: Rühre das Mehl nur so lange in die trockenen Zutaten ein, bis gerade so ein Teig entsteht. Der muss nicht glatt sein und Mehlspitzen dürfen noch zu sehen sein.

Wenn du zu lange rührst, werden die Heidelbeermuffins hart und trocken.

Tipp 2: Teig per Hand rühren

Muffinteig will nicht nur kurz gerührt, sondern auch möglichst sanft behandelt werden. Das heißt: Lass deine Küchenmaschine im Schrank stehen und rühre den Teig von Hand!

Am besten verwendest du dafür einen Holzkochlöffel oder einen Teigschaber.

Tipp 3: Muffinteig rasch in die Formen füllen

Sobald Natron und Backpulver in Kontakt mit den flüssigen Zutaten kommen, fangen sie auch schon zu arbeiten. Das bedeutet: Der Muffinteig muss schnell in den Ofen. Fülle den Teig also zügig in die Formen!

Heidelbeermuffins Rezept – So einfach geht’s!

Das Rezept mit der genauen Anleitung findest du unten am Ende des Blogbeitrags. Hier ein kleiner Überblick über die fünf Schritte zu deinen perfekten Muffins:

  1. Butter und Öl mit Zucker, Vanille und Eiern aufschlagen.
  2. Buttermilch einrühren.
  3. Trockene Zutaten kurz unterrühren.
  4. Heidelbeeren unterheben.
  5. Muffinteig in die Formen füllen und backen.

Kannst du die Muffins am Vortag backen?

Ja, du kannst die Muffins am Vortag backen. Einen Tag im Voraus ist es kein Problem. Zwei Tage vorher solltest du Muffins aber generell nicht backen. Sie werden von Tag zu Tag trockener und härter. Bewahre sie daher unbedingt in einem luftdicht verschlossenen Behälter bei Zimmertemperatur auf. Muffins müssen nicht in den Kühlschrank.

Wenn du zu viele Muffins gebacken hast, frierst du sie am besten ein. Gib die Muffins dafür in eine Tüte. Auftauen kannst du sie ganz einfach bei Zimmertemperatur. Damit sie wieder frisch schmecken, kannst du sie bei 150 Grad Ober-/Unterhitze ein paar Minuten in den Backofen geben.

Heidelbeermuffins Troubleshooting

Problem 1: Muffins fallen zusammen

Wenn deine Muffins zusammenfallen, hast du wahrscheinlich meine drei Tipps für perfekte Heidelbeermuffins oben nicht gelesen. Muffins fallen zusammen, wenn du den Teig zu lange und zu stark gerührt hast und/oder wenn du nicht zügig genug gearbeitet hast.

Also beachte: Rühre den Muffinteig per Hand mit einem Kochlöffel oder Teigschaber und arbeite zügig!

Problem 2: Muffins werden trocken

Wenn deine Muffins trocken werden, hast sie wahrscheinlich zu lange gebacken. Muffins sind schneller fertig als Kuchen, vor allem wenn du ein 12er Muffinblech hast.

Wichtig ist auch, dass du die Heidelbeermuffins mit Ober-/Unterhitze backst. Umluft (Heißluft) trocknet sie ebenfalls aus.

Häufige Fragen zum Heidelbeermuffins Rezept

Verwende am besten eine Muffinform mit Antihaftbeschichtung. Ich mag die Muffinformen von Wilton sehr gerne. Da gibt es auch das King Size Muffinblech* für sechs große Muffins, das ich für dieses Rezept verwendet habe. Für ein klassisches 12er Muffinblech kann ich auch das von Kaiser* empfehlen (alles unbezahlte Werbung).

Da gibt es keinen großen Unterschied. Du kannst die einfachen dünnen Papierförmchen aus dem Supermarkt oder auch stabilere Förmchen aus Karton verwenden. Besonders schön finde ich Tulpfenformen (Muffintulpen). Die kannst du bestellen oder auch aus Backpapier selber basteln.

Ja, wenn du eine Muffinform mit Antihaftbeschichtung hast. Fette dafür die Mulden leicht ein und streue sie mit Mehl aus.

Wenn du kein Blech für Muffins hast, rate ich dir, in eines zu investieren anstatt die Muffins ohne Muffinform zu backen. Mit Papierförmchen alleine funktioniert das nicht. Der Teig fließt beim Backen auseinander, wenn er nicht in einer festen kleinen Form ist. Deshalb ist auch Muffinteig in der Kuchenform keine gute Idee. Oben unter dem Punkt „Welche Muffinform ist am besten?“ findest du Empfehlungen von mir.

Du kannst die Papierförmchen ruhig bis etwa einen Zentimeter unter den Rand mit Teig befüllen. Manchmal liest man, dass man sie nur zur Hälfte befüllen sollte. Nun ja, ich befülle sie seit Jahren fast ganz und es hat immer hervorragend funktioniert. Du willst ja keine winzigen Muffins, oder?

Nein, denn dann werden sie trocken. Backe Muffins immer mit Ober-/Unterhitze!

Klar! Du kannst auch Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Apfel- oder Birnenstücke verwenden. Mit dem Grundteig aus diesem Rezept kannst du aber genauso Chocolate Chip Muffins zubereiten.

Es geht bestimmt, aber ich habe es noch nicht getestet. Sobald ich die Muffins veganisiert habe, erfährst du es hier. Falls du das vor mir schon machst, schreib mir gerne an [email protected] und berichte mir von deinen Erfahrungen!

Grundsätzlich gilt: Muffins werden von Tag zu Tag härter und trockener. Also am besten schnell aufessen oder einfrieren!

Lagere deine Muffins bei Zimmertemperatur in einem luftdicht verschlossenen Behälter. Muffins müssen nicht in den Kühlschrank.

Weitere Muffins Rezepte

Ein großer Heidelbeermuffin in Frontalansicht

Heidelbeermuffins

Diese leckeren Heidelbeermuffins sind super saftig und extra groß. Das einfache Muffin Rezept ist einfach und schnell gemacht. Mit frischen Heidelbeeren im Sommer werden diese Muffins perfekt.
Arbeitszeit 15 Min.
Koch-/Backzeit 30 Min.
Gesamtzeit 45 Min.
Gericht Dessert
Land & Region USA
Portionen 6 große Muffins oder 12 mittlere Muffins

Zutaten
  

  • 75 g geschmolzene Butter
  • 75 g Rapsöl
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 2 Bio-Eier Zimmertemperatur
  • ½ TL gemahlene Bourbon-Vanille
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 200 ml Buttermilch Zimmertemperatur
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 g frische Heidelbeeren

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform für sechs große Muffins oder ein klassisches 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  • Mehl, Natron, und Backpulver vermischen und sieben. Das Salz dazugeben.
  • Geschmolzene Butter und Öl mit Zucker, Vanille und Eiern cremig aufschlagen.
  • Zitronenschale und Buttermilch einrühren.
  • Mehl hinzufügen und mit einem Holzkochlöffel oder Teigschaber nur so lange rühren, bis gerade so ein Teig entsteht. Er muss nicht glatt sein und Mehlspitzen können noch sichtbar sein.
  • Die Heidelbeeren unterheben.
  • Die Muffinförmchen zügig mit Teig befüllen und das Blech in den Ofen schieben. Wenn du ein 12er Muffinblech hast, beträgt die Backzeit 15-20 Minuten. Wenn du 6 große Muffins machst, dauert es ca. 30 Minuten.
  • Die Muffins aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

Notizen

Im Blogbeitrag oben findest du hilfreiche Tipps und wichtige Informationen zu diesem Rezept. Lies ihn dir durch, bevor du die Heidelbeermuffins zubereitest!
Schlagwörter Beeren, Muffins, Sommer
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Bewertung




Christian

Thursday 27th of January 2022

An welcher Stelle kommen denn die Heidelbeeren zum Einsatz?

Sarah

Thursday 27th of January 2022

Hallo Christian!

Oje, das hab ich im Rezept glatt unterschlagen. 😅 Die Heidelbeeren werden ganz am Ende unter den Teig gehoben. Hab es gerade ergänzt. Danke dir für den Hinweis!

Liebe Grüße Sarah

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