Nussecken

Die Nussecken zählen zu den eher nicht so süßen Weihnachtskeksen – und sind genau deshalb großartig. Süß genug ist der Advent doch allemal, nicht wahr? Wie der Name schon sagt, sind die Nussecken hauptsächlich nussig. Dafür sorgt eine Schicht aus vielen geriebenen Haselnüssen und Mandeln, die auf den Teig gestrichen wird. Ein wahrer Hingucker auf dem Keksteller sind die Nussecken durch die hübschen Schokoladenspitzen, die dem Ganzen auch geschmacklich noch die Krone aufsetzen.

Nussecken
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Warum Nussecken auf dem Keksteller nicht fehlen sollten

Nussecken sind bei mir seit Jahren vom Keksteller im Advent nicht wegzudenken. Sie bringen ein paar sehr wertvolle Eigenschaften mit:

  • einfache Zutaten
  • unkomplizierte und schnelle Zubereitung
  • große Mengen ohne Mehraufwand
  • nicht sehr süß
  • variables Rezept
Nussecken
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Welche Zutaten braucht ihr für Nussecken?

Wenn ihr Nussecken backen wollt, stehen die Chancen gut, dass ihr direkt losstarten könnt, denn die Zutaten sind Basics, die ihr wahrscheinlich nur aus eurem Vorratsschrank hervorstöbern müsst. Einige Zutaten lassen sich auch ganz leicht austauschen:

  • Mehl: griffiges Weizenmehl oder auch glattes Dinkelmehl
  • Zucker: am besten Feinkristallzucker für den Teig und normalen Kristallzucker für die Nusschicht
  • Vanillezucker
  • Salz: Wo Zucker, da auch Salz! 😉
  • Butter: Achtung, die Butter für die Teig muss auf Zimmertemperatur erweicht sein!
  • Ei: auch auf Zimmertemperatur
  • Geriebene Nüsse: Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse – was immer ihr wollt/habt. Wenn ihr nur ganze Nüsse habt, aber einen Food Processor besitzt, könnt ihr sie ja selbst reiben. Ihr könnt auch einen Teil der Nüsse gehackt verwenden oder Mandelblättchen untermischen.
  • Zimt: Niemals ohne Zimt! 🙂
  • Marillenmarmelade: gerne auch Orange, Zwetschke, Ribisel oder Erdbeere
  • Dunkle Kuvertüre: Geschmacklich passt dunkle Kuvertüre oder Zartbitterschokolade am besten. Ihr könnt aber auch variieren und helle oder weiße Kuvertüre verwenden.
Nussecken
Nussecken

Was müsst ihr bei der Zubereitung beachten?

Nachdem meine Mama im letzten Jahr beanstandet hatte, meine Nussecken seien zu trocken, nutzte ich einen Adventbesuch samt Keksverkostung bei meiner Patin, die immer die allerbesten Weihnachtskekse hat. Sie hat mir ihre Mappe mit handgeschriebenen Rezepten gezeigt. Beim Durchblättern entdeckte ich auch das Rezept für ihre Nussecken. Das wurde natürlich sofort fotografiert und mitgenommen. Seit ich dieses Rezept habe, sind meine Nussecken immer wunderbar weich, und ich verrate euch gerne, worauf es ankommt.

Das sind meine Geheimtipps für perfekt gelungene Nussecken:

  • Die Geheimzutat ist Marillenmarmelade! Die Marmelade kommt zwischen Teig und Nussschicht, sorgt für eine zusätzliche Geschmackskomponente und vor allem dafür, dass die Nussecken nicht austrocknen. Game Changer!
  • Die Nusschicht vor dem Teig zubereiten: Für die Nussschicht werden Butter und Zucker geschmolzen und mit den Nüssen vermischt. Wenn man das warm auf den Teig streicht, weicht sich dieser auf, weil die Butter im Teig zu schmelzen beginnt. Das gilt es zu vermeiden, deswegen bereitet ihr am besten zuerst die Nussschicht vor und lasst sie abkühlen, während ihr den Teig zubereitet.
  • Nussecken sind dicker als andere Weihnachtskekse. Passt auf, dass ihr den Teig nicht zu dünn ausrollt, sondern wirklich 4-5 mm dick.
  • Damit die Nussecken beim Schneiden nicht zerbrechen, müsst ihr das machen, wenn sie noch heiß sind!
  • Die Nussecken erst in die Kuvertüre tunken, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.
Nussecken
Nussecken

Nussecken

Die bekannten Nussecken sind geschichtetes Weihnachtsgebäck aus Mürbteig, Marillenmarmelade und einer saftigen Nuss-Butter-Zucker-Mischung. Die schokoladigen Spitzen machen das Ganze perfekt.
Portionen 50 Stück
Vorbereitungszeit 45 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Gesamtzeit 1 Std. 10 Min.

Zutaten 

Teig

  • 250 g griffiges Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 100 g Feinkristallzucker
  • ½ Pck. Vanillezucker
  • ¼ TL Salz
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei

Nussschicht

  • 100 g Butter
  • 100 g Kristallzucker
  • 2 EL Wasser
  • 100 g geriebene Haselnüsse
  • 100 g geriebene Mandeln
  • ½ TL Zimt
  • ¼ TL Salz

Außerdem

  • 50 g Marillenmarmelade
  • ca. 100 g dunkle Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
  • Die Nussschicht vorbereiten: Butter und Zuckerin einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Wasser dazugeben, alles mit dem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, und kurz aufkochen. Dann Nüsse, Zimt und Salz untermischen. Die Mischung in eine Schüssel füllen, beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • Den Teig zubereiten: Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen. Die Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingern ins Mehl einarbeiten, bis eine krümelige Konsistenz entsteht. Das Ei dazugeben und alles zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten.
  • Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit ca. 25 x 20 cm ausrollen (4-5 mm dick) und auf das Blech legen.
  • Den Teig mit Marmelade bestreichen, die Nussmischung darauf verteilen und glatt streichen.
  • Das Ganze 20-25 Minuten backen. Es ist fertig, wenn die Nussschicht leicht Farbe annimmt und der Teig am Rand bräunt. Dann aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
  • Die Teigplatte noch warm zuerst in Streifen, dann in Rechtecke und diese wiederum in Dreiecke schneiden. Die Nussecken vollständig auskühlen lassen.
  • Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Nussecken einzeln auf eine Teigpalette legen, über die Kuvertüre halten und die Spitzen mithilfe eines Löffels mit Kuvertüre überziehen. Die Nussecken auf einem Pralinen- oder Kuchengitter absetzen und die Kuvertüre auskülen lassen.

Notizen

  • Die Butter mindestens eine Stunde vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann. 
  • Die Nusschicht vor dem Teig zubereiten: Für die Nussschicht werden Butter und Zucker geschmolzen und mit den Nüssen vermischt. Wenn man das warm auf den Teig streicht, weicht sich dieser auf, weil die Butter im Teig zu schmelzen beginnt. Das gilt es zu vermeiden, deswegen bereitet ihr am besten zuerst die Nussschicht vor und lasst sie abkühlen, während ihr den Teig zubereitet.
  • Der Teig muss nicht ruhen, sondern kann direkt nach der Zubereitung weiterverarbeitet werden. 
  • Nussecken sind dicker als andere Weihnachtskekse. Passt auf, dass ihr den Teig nicht zu dünn ausrollt, sondern wirklich 4-5 mm dick.
  • Die Geheimzutat ist Marillenmarmelade! Die Marmelade kommt zwischen Teig und Nussschicht, sorgt für eine zusätzliche Geschmackskomponente und vor allem dafür, dass die Nussecken nicht austrocknen. Game Changer!
  • Die gebackene Teigplatte unbedingt noch warm schneiden! Beim Auskühlen wird sie knusprig und lässt sich dann nur noch schwer ohne Zerbrechen schneiden.
  • Die Nussecken erst in die Kuvertüre tunken, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.
Autor: Sarah
Gericht: Snack
Küche: Österreich
Stichwörter: Weihnachten, Winter
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