Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting

Moist, smooth und cosy: Diese drei Wörter beschreiben den besten Kürbiskuchen, den ich je hatte, am treffendsten. Wenn man Wohlgefühl und Gemütlichkeit in einen Kuchen packen kann, dann muss es dieser sein. Kürbispüree macht ihn unglaublich weich und gibt ihm – gemeinsam mit Muscovadozucker – die Farbe von dunklem Herbstlaub. Zimt und Pumpkin Pie Spice verleihen dem Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting ein Aroma, das regnerische Herbsttage zum Einkuscheln auf der Couch geradezu wünschenswert macht.

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Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung in Form von Produktempfehlungen für dieses Rezept.

Es ist Ende Oktober. Wir sind mitten im goldenen Herbst und mitten in der Kürbiszeit. Kulinarisch ist das für mich eine der schönsten Zeiten des Jahres, weil Kürbis in jeder Hinsicht ein großartiges Produkt ist:

  • Kürbis schmeckt herrlich.
  • Kürbis ist sehr gesund und kalorienarm.
  • Die Möglichkeiten, was man in der Küche alles mit Kürbis machen kann, sind unglaublich vielfältig.
  • Hier in der Steiermark gibt es Kürbisse ohne Ende.

Das Beste am Kürbis ist für mich seine Vielseitigkeit. Es gibt wirklich kaum ein Produkt, das sich sowohl in herzhaften als auch in süßen Kreationen so gut macht wie der Kürbis. Wenn ich reflektiere, was ich in einer Kürbissaison alles mache, überwiegt zwar das Herzhafte, aber zum Beispiel Pumpkin Spice Cookies und Pumpkin Spice Nougat Pancakes dürfen auch nie fehlen. Und natürlich keinesfalls fehlen darf ein Kürbiskuchen. Deshalb gibt es heute das Rezept für den besten Kürbiskuchen, den ich je hatte.

Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting
Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Warum ist das der beste Kürbiskuchen?

Kennt ihr das, wenn es zur Beschreibung einer Sache ein englisches Wort gibt, das es so genau auf den Punkt trifft, dass man es nicht einfach ins Deutsche übersetzen kann, weil das deutsche Wort trotz prinzipiell gleicher Bedeutung nicht ganz dasselbe ist und nicht die identische Message transportiert?

Mir geht es so, wenn ich überlege, wie ich am besten beschreibe, warum ich diesen Kürbiskuchen perfekt finde und für den besten Kürbiskuchen halte. Da fallen mir drei Wörter ein, die so genau passen, dass ich nicht einfach die deutsche Übersetzung hinschreiben kann, weil ich das Gefühl habe, dass die Bedeutung dann nicht mehr ganz dieselbe ist: moist, smooth und cosy.

Der Kuchen selbst, also der Teig, ist bewusst etwas weniger süß und eher gewürzlastig gehalten, weil das Frosting, wie ihr sehen werdet, sehr viel Süße mit sich bringt.

Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting
  • Moist: Das bedeutet bekanntlich „saftig“, aber ich finde, moist transportiert die Vorstellung von einem sehr saftigen, vielleicht sogar ein bisschen fudgy Kuchen viel besser. Wenn ich das höre, spüre ich schon direkt einen Bissen vom Kuchen im Mund. 😉
  • Smooth: Durch das Kürbispüree ist der Kuchen nicht nur saftig, sondern wunderbar weich. Die Buttermilch macht ihn außerdem schön flaumig.
  • Cosy: Durch die Gewürze und seine herrliche, eben moist and smooth Textur steht der Kürbiskuchen geradezu für Gemütlichkeit und erweckt den Wunsch, sich an einem regnerischen Herbstwochenende zu Hause auf der Couch einzukuscheln, eine große Tasse heißen Pumpkin Spice Latte zu trinken und ein Stück Kürbiskuchen zu essen.
Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Was braucht ihr für den Kürbiskuchen?

  • Kürbispüree: Anders als in den USA ist Kürbispüree hierzulande nicht einfach in Dosen verfügbar. Man muss es schon zuerst selbst machen, was ich – obwohl ich eine Verfechterin des Selbermachens bin – manchmal nervig finde. Es ist zwar nicht viel Arbeit, aber man muss schon einige Zeit einrechnen, bis man einsatzbereites Kürbispüree hat. Wie man es zubereitet, erkläre ich euch unten.
  • griffiges Weizenmehl
  • gemahlene Mandeln
  • Backpulver und Natron
  • Pumpkin Pie Spice: Das ist DIE Gewürzmischung für den Herbst. Gleich verrate ich euch, wie ihr es selbst zusammenmischen könnt.
  • Zimt: Ein bisschen Extrazimt geht immer
  • Salz: Beim Backen niemals weglassen! Und ja, ich meine wirklich einen halben Teelöffel. 
  • Butter: geschmolzen und etwa 15 Minuten überkühlt
  • 2 Eier: Zimmertemperatur
  • Rohrohrzucker: Wie der Name schon sagt, wird dieser Zucker aus Zuckerrohr und nicht aus Zuckerrübe (wie Kristallzucker) gemacht. Er ist hellbraun und hat einen kräftigeren Eigengeschmack als Kristallzucker. Es gibt ihn in einer extra feinen Variante zum Backen. Ihr könnt hier aber auch Kristallzucker verwenden.
  • Muscovadozucker: Der ist braun, leicht klebrig und sehr karamellig. Unverzichtbare Zutat für fudgy American Cookies! Da er im Einzelhandel schwer zu finden ist, bestellen ich ihn für gewöhnlich, und zwar diesen hier. Ich würde nicht empfehlen, den Muscovadozucker durch anderen Zucker zu ersetzen, weil er ein spezifisches Aroma miteinbringt. Grundsätzlich funktionieren würde das Rezept aber natürlich auch, wenn ihr stattdessen mehr Rohrohrzucker oder Kristallzucker verwendet.
  • Vanillezucker
  • Rumaroma: Für den kleinen Twist im Geschmack. Ihr könnt auch einen TL „echten“ Rum verwenden.
  • Buttermilch: Gemeinsam mit dem Natron sorgt sie dafür, dass der Kuchen weich und flaumig wird. Auf keinen Fall durch Milch oder Ähnliches ersetzen, denn Natron braucht Säure zum Reagieren, und die kriegt es mit der Buttermilch!

Wie macht man Kürbispüree?

Wie bereits erwähnt gibt es Kürbispüree in Österreich nicht wie in den USA in jedem Supermarkt in Dosen zu kaufen. Das heißt, ihr müsst euch selbst darum kümmern. Aber glaubt mir, das ist wirklich keine Hexerei. 

Ihr braucht nur: einen Kürbis nach Wahl. Ich empfehle euch, gleich eine größere Menge Kürbispüree zu machen, wenn ihr schon dabei seid. Man kann es nämlich wunderbar einfrieren. Als Richtwert könnt ihr nehmen, dass ihr am Ende immer ungefähr nur ein Drittel dessen wiegen wird, was der rohe Kürbis (ohne Kerne, aber mit Schale) gewogen hat.

Bedeutet: Für die 400 Gramm Kürbispüree, die ihr für den Kuchen braucht (das ist das Gewicht nach dem Abtropfen – dazu gleich mehr), benötigt ihr etwa 1,2 kg Kürbis. Ganz genau kann man das allerdings nie sagen, denn jeder Kürbis hat einen anderen Wassergehalt. Ich hatte schon Kürbispüree, das ich gar nicht entwässern musste, und solches, wo ich nicht wusste, wie ich jemals das Wasser herauskriege. 😀

Deshalb empfehle ich sehr: Geht auf Nummer sicher und nehmt vier Mal so viel Kürbis (ohne Kerne, aber mit Schale) wie am Ende in Form von Kürbispüree herauskommen soll. Reste lassen sich wie gesagt problemlos einfrieren und müssen nach dem Auftauen nicht nochmal entwässert werden.

Die Zubereitung von Kürbispüree funktioniert so:

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
  2. Den Kürbis halbieren und entkernen. Dann jede Hälfte in zwei bis drei grobe Spalten schneiden.
  3. Die Spalten mit der Schale nach unten auf das Blech legen und 30-50 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch sehr weich ist. Die Backzeit kann stark variieren, je nachdem, wie viel Wasser der jeweilige Kürbis enthält.
  4. Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Kürbis abkühlen lassen.
  5. Mit einem Esslöffel das Kürbisfleisch von der Schale abschaben und mit dem Stabmixer oder im Food Processor pürieren.
  6. Ein Sieb mit ein paar Lagen Küchenrolle auslegen und auf eine Schüssel setzen. Das Kürbispüree ins Sieb geben und abtropfen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, weil er verhindert, dass das Püree zu wässrig ist und das Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Zutaten im Kuchenteig zerstört, was dazu führen würde, dass der Kuchen nicht aufgeht oder sitzen bleibt. 
Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Woraus besteht Pumpkin (Pie) Spice?

Pumpkin Pie Spice oder einfach Pumpkin Spice kommt aus den USA und ist dort im Herbst in aller Munde. Es verleiht Pumpkin Pie, Pumpkin Bread, Pumpkin Bars und was es noch alles gibt dieses unvergleichliche Aroma, das sie so köstlich macht. 

Mittlerweile gibt es die Gewürzmischung auch in Österreich zu kaufen, aber eigentlich könnt ihr euch das sparen. Günstiger ist es auf jeden Fall, sie selbst zu machen. Dafür vermischt ihr einfach folgende Gewürze:

  • 3 EL Cassia-Zimt
  • 1 EL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Muskatnuss
  • 1 TL gemahlene Muskatblüte (Macis)
  • ½ TL gemahlene Vanille
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • ½ TL gemahlenes Piment (Neugewürz)

How to: Wie macht man den Kürbiskuchen?

Wenn ihr Kürbiskuchen und Pumpkin Spice ready to go habt, ist die Zubereitung des Kürbiskuchens nur noch eine Frage weniger Minuten.

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Natron, Pumpkin Pie Spice, Zimt und Salz vermischen.
  2. Geschmolzene Butter, Eier, Rohrzucker, Muscovadozucker, Vanillezucker und Rumaroma verrühren.
  3. Kürbispüree und Buttermilch unterrühren. 
  4. Die Mehl-Mandeln-Mischung untermischen.
  5. Den Kuchen backen.
  6. Nach dem Auskühlen den Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting bestreichen.
Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Wie wird das typisch amerikanische Cream Cheese Frosting zubereitet?

Kein Pumpkin Cake ohne Cream Cheese Frosting! Es ist der absolute Klassiker unter den Toppings für Kürbiskuchen in den USA. Kein Wunder, denn es schmeckt einfach großartig! Ich könnte eine ganze Schüssel davon essen. 😉

Nicht erschrecken: Das Cream Cheese Frosting enthält richtig viel Zucker! Gehört in diesem Fall einfach dazu, und ihr werdet sehen, es ist gut. Man isst das Ganze in der Regel ja nicht wirklich schüsselweise, auch wenn man davon träumt. 

Ich muss aber zugeben: Mein Cream Cheese Frosting ist NICHT original amerikanisch. In den USA verwendet man dafür full fat block cream cheese, also Frischkäse in Blöcken, wie diesen hier von Philadelphia. Der ist viel fester als Frischkäseaufstrich (cream cheese spread), und dementsprechend wird ein Frosting damit viel stabiler und besser. Leider gibt es den Blockfrischkäse hierzulande nicht. Ich habe mir vorgenommen, ihn einmal zu bestellen, weil ich unbedingt ein original amerikanisches Cream Cheese Frosting zubereiten will. Bis dahin gebe ich mich mit meiner eigenen Rezeptur zufrieden. Der Frischkäse, der dem block cream cheese noch am nächsten kommt und bei uns erhältlich ist, ist – das habe ich mir von einem in Österreich lebenden Amerikaner sagen lassen – der Doppelrahmfrischkäse von Philadelphia. Nehmen wir. 🙂

Das Cream Cheese Frosting besteht aus:

  • Doppelrahmfrischkäse: Finger weg von fettreduziert! Cream Cheese Frosting braucht die volle Fettstufe. Der Frischkäse muss auf Zimmertemperatur gebracht werden, bevor er zum Einsatz kommt.
  • Butter: Die Butter muss vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur gebracht werden, damit sie sehr weich ist. Ich hole sie dafür immer etwa zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank. Wenn ich am Morgen weiche Butter brauche, lasse ich sie aber auch über Nacht außerhalb des Kühlschranks stehen. Lieber länger als nötig temperieren anstatt zu kurz, denn an zu kalter Butter kann das Frosting wirklich scheitern.
  • Staubzucker: Viel Staubzucker. Der sollte vor der Verwendung gesiebt werden.
  • Vanilleextrakt: Vanille gibt dem Frosting das gewisse Etwas. Besonders ergiebig und aromatisch ist Vanilleextrakt, den es mittlerweile in vielen Supermärkten gibt. Ihr könnt aber auch 1 TL gemahlene Vanille oder 10 Tropfen Vanillearoma verwenden.
  • Salz: Wo Zucker drin ist, muss auch Salz drin sein. 
Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

Die Zubereitung des Cream Cheese Frostings ist sehr einfach: 

  1. Frischkäse und Butter sehr cremig rühren.
  2. Staubzucker, Vanille und Salz einrühren und kräftig aufschlagen. 
  3. Für mehr Stabilität nach Belieben noch etwas mehr Staubzucker dazugeben.

Rezept für den Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting

So, genug vorbereitet. 🙂 Jetzt geht’s los! Hier kommt das Rezept:

Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting

Saftiger Herbstkuchentraum mit Pumpkin Spice und typische amerikanischem Frosting
Portionen 12 Stücke
Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 35 Min.
Kühlzeit 30 Min.
Gesamtzeit 1 Std. 35 Min.

Equipment

  • Backform mit ca. 26 x 22 cm

Zutaten 

Teig

  • 400 g Kürbispüree, abgetropft (siehe Anmerkung zur Herstellung von Kürbispüree!)
  • 150 g griffiges Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 ½ TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Pumpkin Pie Spice
  • 2 TL Zimt
  • ½ TL Salz
  • 200 g geschmolzene Butter, leicht abgekühlt
  • 3 Eier, Zimmertemperatur
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 50 g Muscovadozucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 5 Tropfen Rumaroma
  • 125 ml Buttermilch, Zimmertemperatur

Frosting

  • 350 g Doppelrahmfrischkäse
  • 150 g weiche Butter, Zimmertemperatur
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 200 g Staubzucker, gesiebt
  • 1 Prise Salz

Zum Verzieren

  • 30 g Mandeln
  • Honig
  • Pumpkin Pie Spice zum Bestreuen

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit ca. 26 x 22 cm einfetten.
  • Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Natron, Pumpkin Pie Spice, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.
  • Geschmolzene Butter, Eier, Rohrzucker, Muscovadozucker, Vanillezucker und Rumaroma mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer 2-3 Minuten cremig rühren, bis die Masse die Farbe von hellem Milchkaffee hat. Kürbispüree und Buttermilch 30 Sekunden kräftig unterrühren.
  • Die Mehlmischung dazugeben und einrühren, bis der Teig homogen ist. So kurz wie möglich und so lange wie nötig: Die Masse nicht „übermixen“, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf bzw. fällt nach dem Backen zusammen.
  • Den Teig auf das Blech geben und 35-40 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher in den Kuchen stechen, um zu überprüfen, ob er fertig ist. Wenn Teig am Holz haften bleibt, braucht er noch ein paar Minuten.
  • Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Der Prozess lässt sich beschleunigen, wenn man den Kuchen nach ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellt. Er muss wirklich komplett ausgekühlt sein, denn das Frosting enthält Butter, die nicht schmelzen darf.
  • Das Frosting zubereiten: Frischkäse und Butter gemeinsam cremig aufschlagen. Staubzucker, Vanilleextrakt, Pumpkin Pie Spice und Salz dazugeben und 2-3 Minuten aufschlagen. Es wirkt jetzt sehr weich, aber keine Sorge, im Kühlschrank stabilisiert es sich. Dieses Frosting soll aber grundsätzlich recht weich und cremig sein. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen vor dem Servieren mind. 30 Minuten kühlen.
  • Die Mandeln fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht braun rösten. In eine Schüssel geben und auskühlen lassen.
  • Den Honig bei Bedarf leicht erwärmen, sodass er flüssig wird und sich gut träufeln lässt.
  • Den Kuchen mit gerösteten Mandeln und Zimt bestreuen und mit Honig beträufeln.

Notizen

  • Backform: Ich verwende für die angegebene Menge eine Backform mit 26 x 22 cm. Meine Form ist aus Glas, weil Glas für eine gleichmäßige Hitzeverteilung sorgt. Dadurch wird der Kuchen gleichmäßig hoch. 
  • Backzeit: Wenn ihr den Kuchen sehr saftig, fast schon ein bisschen fudgy wollt, lasst ihn nur 30 Minuten im Backofen. Wenn ihr ihn lieber ein bisschen lockerer wollt, backt ihn (gegen Ende unter Beobachtung) 35-40 Minuten lang.
  • Pumpkin Pie Spice: Einen schönen Vorrat Pumpkin Spice bekommt ihr, wenn ihr folgende Gewürze vermischt:
    • 3 EL Cassia-Zimt
    • 1 EL gemahlener Ingwer
    • 1 TL Muskatnuss
    • 1 TL gemahlene Muskatblüte (Macis)
    • ½ TL gemahlene Vanille
    • 1 Msp. gemahlene Nelken
    • ½ TL gemahlenes Piment (Neugewürz)
  • Muscovadozucker: Der ist braun, leicht klebrig und sehr karamellig. Unverzichtbare Zutat für fudgy American Cookies! Da er im Einzelhandel schwer zu finden ist, bestellen ich ihn für gewöhnlich, und zwar diesen Ich würde nicht empfehlen, den Muscovadozucker durch anderen Zucker zu ersetzen, weil er ein spezifisches Aroma miteinbringt. Grundsätzlich funktionieren würde das Rezept aber natürlich auch, wenn ihr stattdessen mehr Rohrohrzucker oder Kristallzucker verwendet.
  • Buttermilch: Gemeinsam mit dem Natron sorgt sie dafür, dass der Kuchen weich und flaumig wird. Auf keinen Fall durch Milch oder Ähnliches ersetzen, denn Natron braucht Säure zum Reagieren, und die kriegt es mit der Buttermilch!
  • So macht man Kürbispüree:
    • Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    • Ein Blech mit Backpapier belegen. Den Kürbis halbieren und entkernen. Dann jede Hälfte in zwei bis drei grobe Spalten schneiden.
    • Die Spalten mit der Schale nach unten auf das Blech legen und 30-50 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch sehr weich ist. Die Backzeit kann stark variieren, je nachdem, wie viel Wasser der jeweilige Kürbis enthält.
    • Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Kürbis abkühlen lassen.
    • Mit einem Esslöffel das Kürbisfleisch von der Schale abschaben und mit dem Stabmixer oder im Food Processor pürieren.
    • Ein Sieb mit ein paar Lagen Küchenrolle auslegen und auf eine Schüssel setzen. Das Kürbispüree ins Sieb geben und abtropfen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, weil er verhindert, dass das Püree zu wässrig ist und das Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Zutaten im Kuchenteig zerstört, was dazu führen würde, dass der Kuchen nicht aufgeht oder sitzen bleibt. 
  • Cream Cheese Frosting: Mein Rezept für Cream Cheese Frosting ist NICHT original amerikanisch, weil es den typischen full fat block cream cheese hierzulande nicht gibt. Es kommt der Sache aber schon ziemlich nahe. Wichtig ist, dass ihr Doppelrahmfrischkäse verwendet, am besten den von Philadelphia.
Autor: Sarah
Kalorien pro Portion: 462kcal
Gericht: Dessert
Küche: USA
Stichwörter: Blechkuchen, Herbst, Kürbis
Nutrition Facts
Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting
Amount Per Serving
Calories 462
* Prozentangaben beziehen sich auf einen Tagesbedarf von 2000 kcal.
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Weitere köstliche Kürbis-Rezepte

Ist eure Kürbis-Laune jetzt geweckt? Ich hoffe doch! Hier noch ein paar Rezepttipps, mit denen ihr euch austoben könnt:

Saftiger Kürbiskuchen vom Blech mit Pumpkin Spice, Mandeln und Cream Cheese Frosting

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  1. Yvonne schreibt:

    Hallöchen. Bin etwas verwirrt. Möchte morgen diesen herrlichen Kuchen ausprobieren aber was soll ich jetzt für einen Frischkäse kaufen?
    In deiner Beschreibung ‚Doppelrahmfrischkäse: Finger weg von fettreduziert! Cream Cheese Frosting braucht die volle Fettstufe.‘

    Im Rezept steht aber fettreduzierter Frischkäse
    ?????

    Gruß Yvonne

    1. Hallo Yvonne,

      ach du liebe Güte! Das kommt davon, wenn man zu viel über Frischkäse nachdenkt – dann schreibt man an der entscheidenden Stelle erst recht wieder das Falsche. 😀

      Natürlich stimmt das mit der vollen Fettstufe. Das heißt, kauf‘ bitte unbedingt Doppelrahmfrischkäse!

      Ich habe das gerade korrigiert. Vielen Dank für den wichtigen Hinweis und sorry für die Verwirrung!

      Alles Liebe
      Sarah

    2. Yvonne schreibt:

      Liebe Sarah,
      hast du mir noch einen Tip was in Deutschland griffiges Mehl ist danke. Möchte jetzt endlich heute den Kürbiskuchen backen.
      LG Yvonne

      1. Liebe Yvonne,
        du kannst einfach Universalmehl verwenden. Griffiges Mehl hat Type 480.

        Ich hab den Kuchen gestern auch wieder gebacken. 🙂

        Für dich heute als Tipp: Wenn dein Kürbispüree sehr viel Wasser enthält (was sein kann, wenn die Kürbisse einen hohen Wasseranteil) haben, lass es vor der Verwendung abtropfen. Ich lege dafür immer ein Nudelsieb mit ein paar Lagen Küchenrolle aus und gebe das Kürbispüree drauf. Dann geht unten das Wasser raus. Dadurch kannst du sicherstellen, dass nicht zu viel Flüssigkeit im Kuchen ist.

        LG Sarah

        1. Yvonne schreibt:

          Liebe Sarah,
          leider habe ich deinen Tip mit dem Kürbis zu spät gelesen. Tatsächlich hatte ich auch kein gutes Gefühl bei dem wässrigen Kürpispüree habe es aber trotzdem nicht verändert das Rezept. Also geschmacklich ist der Kuchen sensationell aber leider ist er kaum aufgegangen.

          1. Liebe Yvonne,
            der gute Geschmack ist ja erstmal das Wichtigste, oder? 😉 Tut mir leid, dass der Tipp fürs Kürbispüree zu spät gekommen ist. Inzwischen habe ich das im Rezept ergänzt und auch die Mengenangaben für den Teig erhöht.
            Auf jeden Fall hast du einen guten Grund, den Kuchen wieder einmal zu backen! 🙂

            LG Sarah

  2. Yvonne schreibt:

    Herzlichen Dank liebe Sarah.
    Bin sehr gespannt auf den Kuchen.
    LG Yvonne

  3. Der Kuchen schmeckt absolut gigantisch durch die ganzen Gewürze!
    Und das Frosting könnte ich ja pur essen 😀
    Danke für dieses tolle Rezept, das sich zwar aufwändig liest, aber wenn man Kürbispüree und die Gewürzmischung hat geht es echt fix.

    Gibt es garantiert öfter 🙂

    1. Oh danke, liebe Elli! Das freut mich gewaltig! 😀
      Von viel Text sollte man sich nie abschrecken lassen. Das heißt nur, das die Anleitung gut ist. 😉

      Ich backe den Kuchen heute Abend auch wieder! Und pssst … ich mache gleich ein bisschen mehr Frosting, damit was zum Essen übrig bleibt. 🙂 Ich liebe es auch pur.

      Alles Liebe aus Graz
      Sarah

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