Zuckerfreies Schokoladenbrot

Schokoladenbrot ist ein schnelles, einfaches Weihnachtsgebäck, das zuerst wie ein Blechkuchen gebacken, dann geschnitten und mit Schokoladenglasur überzogen wird. Für Schoko-Liebhaber ist es ein Must-have – nicht nur auf dem Keksteller im Advent, sondern es passt das ganze Jahr über gut. Meine gesunde, zuckerfreie und glutenfreie Variante setzt auf Kuvertüre mit 100 Prozent Kakaoanteil und schmeckt daher sehr intensiv nach Kakao und nur wenig süß. Besonders köstlich ist dieses zuckerfreie Schokoladenbrot auch, weil es durch die Haselnüsse im Teig unglaublich saftig ist.

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Zuckerfreies Schokoladenbrot in einer goldenen Schüssel von oben fotografiert, sodass die saftige Konsistenz und intensive Kakaofarbe schön sichtbar sind.

Was ist Schokoladenbrot?

Der Name trügt hier ein bisschen. Schokoladenbrot hat mit Brot eigentlich gar nichts zu tun. Warum heißt es trotzdem so? – Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Nehmen wir das einfach zur Kenntnis und erfreuen wir uns daran, dass es unglaublich lecker schmeckt. 😉

Schokoladenbrot ist ein saftiges Weihnachtsgebäck, das aus einem sehr einfachen Rührteig mit wenigen Zutaten besteht. Der wird zuerst wie ein Blechkuchen gebacken und dann in kleine Ecken geschnitten. Oben drauf kommt eine Schokoladenglasur. Das Ganze ist also doppelt schokoladig und einfach ein Traum!

Weil das Schokoladenbrot sehr weich und fast wie ein Kuchen ist, bietet es im Advent eine perfekte Ergänzung für den Keksteller, weil die meisten anderen Weihnachtskekse auf Mürbteig basieren. Es passt aber auch zu jeder anderen Jahreszeit.

Erfahrungsgemäß freuen sich Freunde, Kollegen, Gäste… sehr, wenn man ihnen Schokoladenbrot vorsetzt, weil es nicht besonders verbreitet und daher für viele etwas Neues ist. Ich kannte es auch lange nicht und habe es in einem meiner Backbücher über Kekse entdeckt: im Buch Plätzchen-Zeit von Annelie Wagenstaller. Da ich selbst eine unverbesserliche Schokoladenfanatikerin bin, dachte ich mir, damit kann ich mein Weihnachtskeksesortiment wunderbar aufpeppen. Deshalb habe ich meine eigene Variante dieses schönen Rezeptes entwickelt: ohne Zucker und ohne Weizenmehl, sehr wenig süß, aber dafür mit intensivem Kakaogeschmack.

Was brauchst du für Schokoladenbrot?

Wenn du ein ähnlicher Schokofreak bist wie ich, aber trotzdem versuchst, weitgehend zuckerfrei zu leben, hast du sicher immer extradunkle Kuvertüre oder Schokolade auf Vorrat. Für den kleinen Hunger und so, nicht wahr? 😉 Ausgezeichnet, denn ansonsten brauchst du nichts besonderes, um ein wundervolles, gesundes Schokoladenbrot zu backen.

Mein Teig für das Schokoladenbrot basiert auf dem Rezept aus dem Buch Plätzchen-Zeit, ist aber eben mit gesünderen Zutaten adaptiert. Außerdem habe ich die Menge der Süße stark reduziert. Trotzdem will ich mich natürlich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken, und außerdem kann ich dir dieses Buch sehr empfehlen. Es ist nicht nur ein Backbuch, sondern ein richtiges Weihnachtsbuch mit schönen Bildern, kurzen Geschichten, Gedichten und Texten über Traditionen.

Für das zuckerfreie Schokoladenbrot brauchst du:

  • Schokolade/Kuvertüre: Dieses Rezept lebt von der Qualität der Schokolade! Ich verwende Kuvertüre mit 100 Prozent Kakaoanteil von Zotter Schokoladen. Das ist die hochwertigste Kuvertüre, die ich kenne – und bei mir noch dazu regional verfügbar, denn ich wohne nur eine knappe Autostunde von der Zotter-Schokoladenmanufaktur entfernt. Alternativ kannst du auf Kuvertüre oder Schokolade mit 90 oder 80 Prozent Kakaoanteil zurückgreifen. Bedenke nur, dass das Schokoladenbrot dann nicht mehr komplett zuckerfrei ist.
  • Geriebene Haselnüsse: Die Nüsse machen das Schokoladenbrot besonders saftig. Gemahlene Mandeln und Walnüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen passen genauso gut.
  • Mandelmehl: Das Schokoladenbrot ist nicht nur zuckerfrei, sondern auch glutenfrei! Etwas Mandelmehl kommt in den Teig, um ihn zu stabilisieren.
  • Butter: Die Butter muss Zimmertemperatur haben, damit sie sich schlagen lässt.
  • Erythrit: Zum Süßen verwende ich eine kleine Menge Erythrit. So wird das Schokoladenbrot zuckerfrei.
  • Eier: Schokoladenbrot ist im Grunde ein ganz flacher Blechkuchen. Deshalb braucht es Eier, um beim Backen aufzugehen und locker zu werden.
  • Zimt: Kein Weihnachtsgebäck ohne Zimt, nicht wahr?
  • Spekulatiusgewürz: Das ist im Originalrezept nicht enthalten, aber ich finde, es passt sehr gut dazu. Du kannst es natürlich auch weglassen, wenn du keines hast oder wenn du das Schokoladenbrot außerhalb der Weihnachtszeit backst.
Gesünderes Schokoladenbrot auf einem Pralinengitter zum Trocknen aufgelegt, darunter ein Bogen braunes Backpapier. Dekoriert mit kleinen Christbaumkugeln und Haselnüssen. Aufnahme von oben.

Welche Glasur kommt auf das Schokoladenbrot?

Die Glasur habe ich so gemacht wie mein Vater früher immer, und zwar aus Kuvertüre und Butter im Verhältnis 4:3. Das heißt, die gehackte Kuvertüre wird mit der Butter vorsichtig (nicht zu heiß!) geschmolzen und verrührt. Du legst dann das Schokoladenbrot einzeln auf eine Palette und löffelst die Glasur oben drauf. Wie das genau geht, kannst du dir oben im Video anschauen! Der Vorteil dieser Glasur ist, dass sie nicht ganz aushärtet, sondern schön weich bleibt, aber trotzdem stabil ist.

Lieber keine Schokoladenglasur? – Das Schokoladenbrot schmeckt auch pur himmlisch! Ich habe tatsächlich nur etwa die Hälfte mit Glasur überzogen und die andere Hälfte ohne gelassen, weil ich das auch sehr gerne mag.

Zuckerfreies Schokoladenbrot in einer goldenen Schüssel im 45-Grad-Winkel fotografiert. Brennende Kerze und Anissterne im Hintergrund.

Die Zubereitung im Überblick

Wenige Backrezepte lassen sich so schnell umsetzen wie dieses. Die Details findest du unten im Rezept. Zusammengefasst sind es nur dieses drei Schritte:

  1. Butter, Erythrit und Eier schaumig rühren.
  2. Mandelmehl, Haselnüsse, Kuvertüre, Zimt und Spekulatiusgewürz unterrühren.
  3. Den Teig auf dem Backblech verteilen und backen.

Ja, es ist wirklich so einfach! Die Glasur kommt nach dem Auskühlen auf das zuckerfreie Schokoladenbrot.

Gesünderes Schokoladenbrot auf einem Pralinengitter zum Trocknen aufgelegt. Nahaufnahme von oben.

Was musst du beachten?

  • Die trockenen Zutaten nur ganz kurz einrühren. Wenn der Teig zu lange gemixt wird, fällt er nach dem Backen zusammen.
  • Verwende für das Schokoladenbrot kein großes, flaches Blech wie für Kekse verwenden, sondern ein kleines Kuchenblech bzw. eine Form für Blechkuchen. Auf einem Kekseblech würde der Teig zu stark auseinanderlaufen und du würdest sehr dünnes Schokoladenbrot bekommen.
  • Schneide das Schokoladenbrot nach dem Backen noch heiß in Rauten oder Würfel schneiden! Wenn es ausgekühlt ist, zerbricht es beim Schneiden!
  • Für die Schokoladenglasur die Kuvertüre und die Butter nicht zu heiß schmelzen, sonst wird die Glasur nicht glänzend.

Jetzt bist du startbereit, um gesunde Abwechslung auf deinen weihnachtlichen Keksteller zu bringen! 😊

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Zuckerfreies Schokoladenbrot in einer goldenen Schüssel von oben fotografiert, sodass die saftige Konsistenz und intensive Kakaofarbe schön sichtbar sind.

Schokoladenbrot

Gericht: Snack
Land & Region: Europa, Österreich
Keyword: Clean Eating, Glutenfrei, Weihnachten, Zuckerfrei
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 50 Minuten
Portionen: 40 Stück
Kalorien: 97kcal
Autor: Sarah
Schokoladenbrot ist ein schnelles, einfaches Weihnachtsgebäck, das zuerst wie ein Blechkuchen gebacken, dann geschnitten und mit Schokoladenglasur überzogen wird. Für Schoko-Liebhaber ist es ein Must-have – nicht nur auf dem Keksteller im Advent, sondern es passt das ganze Jahr über gut. Meine gesunde, zuckerfreie Variante setzt auf Kuvertüre mit 100 Prozent Kakaoanteil und schmeckt daher sehr intensiv nach Kakao und nur wenig süß. Besonders köstlich ist dieses zuckerfreie Schokoladenbrot auch, weil es durch die Haselnüsse im Teig unglaublich saftig ist.
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Zutaten

Teig

  • 100 g fein gehackte Schokolade oder Kuvertüre mit 100 Prozent Kakaoanteil
  • 125 g Butter auf Zimmertemperatur erweicht
  • 70 g Erythrit
  • 3 Eier Zimmertemperatur
  • 100 g geriebene Haselnüsse
  • 50 g Mandelmehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Ceylon-Zimt
  • ½ TL Spekulatiusgewürz

Glasur

  • 100 g Kuvertüre mit 100 Prozent Kakaoanteil
  • 75 g Butter

Anleitungen

  • Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein kleines Kuchenblech bzw. eine Blechkuchenform (ca. 20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen.
  • Gehackte Kuvertüre, geriebene Haselnüsse, Mandelmehl, Zimt und Spekulatiusgewürz vermischen.
  • Butter, Erythrit und Eier mit dem Handrührgerät oder mit der Küchenmaschine dick-cremig rühren.
  • Die zuvor vermischten trockenen Zutaten kurz unterrühren.
  • Den Teig auf dem Blech verteilen und 15-20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und das Schokoladenbrot noch heiß in Würfel oder Rauten schneiden, aber auf dem Blech lassen. Nun vollständig auskühlen lassen.
  • Für die Schokoladenglasur die Kuvertüre hacken und mit der Butter über dem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Gut verrühren und die Schokoladenbrotstücke damit überziehen Die Glasur bei Zimmertemperatur fest werden lassen. Sie härtet nicht komplett aus, wird aber stabiler.

Notizen

  • Die trockenen Zutaten nur ganz kurz einrühren. Wenn der Teig zu lange gemixt wird, fällt er nach dem Backen zusammen.
  • Verwende für das Schokoladenbrot kein großes, flaches Blech wie für Kekse verwenden, sondern ein kleines Kuchenblech bzw. eine Form für Blechkuchen. Auf einem Kekseblech würde der Teig zu stark auseinanderlaufen und du würdest sehr dünnes Schokoladenbrot bekommen.
  • Schneide das Schokoladenbrot nach dem Backen noch heiß in Rauten oder Würfel schneiden! Wenn es ausgekühlt ist, zerbricht es beim Schneiden!
  • Für die Schokoladenglasur die Kuvertüre und die Butter nicht zu heiß schmelzen, sonst wird die Glasur nicht glänzend.

Nutrition

Calories: 97kcal | Carbohydrates: 3g | Protein: 2g | Fat: 10g | Saturated Fat: 5g | Monounsaturated Fat: 1g | Cholesterol: 11mg | Potassium: 1mg | Fiber: 0.4g | Sugar: 0.2g | Calcium: 8mg

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