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Veganer Zitronenkuchen

Der beste vegane Zitronenkuchen besteht aus einfachen Zutaten und ist schnell gemacht. Er schmeckt herrlich erfrischend nach Zitrone und ist perfekt für den Sommer. Das Rezept ist einfach und gelingsicher. Mit Zuckerguss und Zitronenscheiben als Deko sieht der Kastenkuchen auch noch richtig toll aus.

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Zwei Stücke veganer Zitronenkuchen auf einem weißen Teller

Dieser vegane Zitronenkuchen ist wunderbar saftig und total einfach zu machen. Ich dachte lange, dass ein veganer Kastenkuchen nicht so gut gelingen kann wie ein herkömmlicher. Aber das war ein Irrtum! Dieser Zitronenkuchen sieht fast genauso aus wie mein nicht-veganer Zitronenkuchen von früher und schmeckt mindestens genauso lecker.

Mit viel frischer Bio-Zitronenschale und Zitronensaft wird der Kuchen spritzig und erfrischend. Die weiße Zitronenglasur und die Zitronenscheiben als Deko machen ihn zu einem richtigen Hingucker. Der Zitronenkuchen ist ein hervorragendes Sommer-Dessert, schmeckt aber auch zu jeder anderen Jahreszeit.

Wusstest du eigentlich, dass vegane Rührkuchen viel weniger Aufwand sind als Kuchen mit tierischen Zutaten? Wenn nicht, dann lese unbedingt weiter! Wenn ja, lese natürlich trotzdem weiter.

Veganer Zitronenkuchen mit Zuckerglasur und Zitronenscheiben-Deko

Zutaten und Alternativen

  • Weizenmehl: Verwende für den veganen Zitronenkuchen unbedingt Weizenmehl Type 480! Dieses Mehl wird auch griffiges Mehl oder Universalmehl genannt. Es ist hell, fein und leicht. Deshalb eignet es sich perfekt für einen Kastenkuchen. Dieser muss ziemlich hoch aufgehen und das funktioniert mit schwerem Mehl nicht. Ich rate dir also ausdrücklich davon ab, für dieses Rezept Dinkelmehl, Vollkornmehl, Hafermehl oder irgendein glutenfreies Mehl zu verwenden. Damit würde der Zitronenkuchen nicht gelingen.
  • Backpulver: Das Backpulver sorgt dafür, dass der Kuchenteig aufgeht.
  • Natron: Natron macht den Teig locker und verursacht die kleinen Luftbläschen im Kuchen. Es reagiert mit Säure. In diesem Rezept ist das der Zitronensaft.
  • Feinkristallzucker: Ich habe Zitronenkuchen mit vielen Zuckersorten getestet. Das beste Ergebnis konnte ich immer mit Feinkristallzucker erzielen. Deshalb empfehle ich dir, diesen zu verwenden. Es gibt ihn in jedem Supermarkt bei den Backzutaten. Mit herkömmlichem Kristallzucker klappt es auch gut. Andere Zuckersorten und Zuckeralternativen empfehle ich dir für diesen Kuchen nicht.
  • Vanillezucker: Vanillezucker kommt bei mir nicht oft zum Einsatz, aber für den Zitronenkuchen passt er sehr gut. Achte darauf, hochwertigen Bourbon-Vanillezucker zu kaufen, keinen künstlichen Vanillin-Zucker. Solltest du keinen Vanillezucker haben, dafür aber gemahlene Vanille, kannst du auch einen halben Teelöffel davon verwenden.
Saftiger veganer Zitronenkuchen mit Zuckerguss

Zutaten und Alternativen – Fortsetzung

  • Sojajoghurt: Der Sojajoghurt bindet den Teig und macht den veganen Zitronenkuchen saftig. Wegen der bindenden Wirkung rate ich dir, den Sojajoghurt nicht durch einen anderen pflanzlichen Joghurt zu ersetzen. Kokosjoghurt etwa ist für diesen Kuchen zu schwer.
  • Pflanzenmilch: Ich verwende zum Backen Hafermilch oder Sojamilch. Mit anderen Pflanzenmilch-Sorten habe ich das Rezept nicht getestet. Welche Hafermilch oder Sojamilch du genau nimmst, spielt keine Rolle. Nur gesüßt sollte sie nicht sein, damit der Zitronenkuchen nicht zu süß wird.
  • Rapsöl: Das Rapsöl ist in diesem Rezept die Fettquelle und es unterstützt auch die gelbe Farbe des Kuchens. Mit Sonnenblumenöl würde es auch funktionieren. Wegen des sehr hohen Gehalts an Omega-6-Fettsäuren rate ich aber grundsätzlich vom Konsum von Sonnenblumenöl ab. Eine gute Alternative wäre hier geschmolzenes Kokosöl. Mit geschmolzener veganer Butter habe ich es versucht. Das hat nicht gut funktioniert.
  • Zitronen: Für den veganen Zitronenkuchen brauchst du drei bis vier Bio-Zitronen. Davon verwenden wir sowohl die abgeriebene Schale als auch den ausgepressten Saft. Der Großteil vom Zitronensaft kommt in den Kuchenteig. Eine kleinere Menge brauchst du für die Zitronenglasur.
  • Staubzucker (Puderzucker): Mit dem Staubzucker bereitest du die Zitronenglasur zu.
Veganer Zitronenkuchen aus der Kastenform

Veganer Zitronenkuchen selbst gemacht – so einfach geht’s

Ausrüstung: Kastenform mit 25 cm*

Portionen: 12 Stücke

Arbeitszeit: 30 Minuten

Backzeit: 1 Stunde

Schritt 1: Backen vorbereiten

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Fette eine Kastenform (25 cm) leicht ein und lege sie mit Backpapier aus.

Schritt 2: Trockene Zutaten vorbereiten

Siebe das Mehl mit Backpulver und Natron in eine Rührschüssel.

Füge Zucker, Vanillezucker und Salz hinzu und vermische alles.

Schritt 3: Flüssige Zutaten vorbereiten

Verrühre Sojajoghurt, Hafermilch, Rapsöl, Zitronenschale und Zitronensaft in einem großen Messbecher.

Schritt 4: Trockene und flüssige Zutaten verrühren

Gieße die feuchten Zutaten zur Mehlmischung in die Schüssel. Verrühre alles nur kurz (!) mit einem Schneebesen oder einem Teigschaber, bis gerade so ein Teig entsteht. 


WICHTIG: Wirklich möglichst kurz rühren! Sobald Natron und Backpulver mit den feuchten Zutaten in Berührung kommen, beginnt die chemische Reaktion. Wenn du zu lange und zu stark rührst, zerstörst du die Luft im Teig. Dadurch geht der Kuchen nicht richtig auf und wird matschig statt flaumig.

Zwei Teller mit Kuchenstücken von veganem Zitronenkuchen

Schritt 5: Zitronenkuchen backen

Fülle den Kuchenteig in die vorbereitete Kastenform und verteile ihn gleichmäßig.

Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen für 50-60 Minuten. 

Decke den Zitronenkuchen nach etwa der Hälfte der Backzeit locker mit Alufolie oder Backpapier ab, falls er bereits stark bräunt. Die genaue Backzeit hängt von deinem Backofen ab. Führe daher unbedingt die Stäbchenprobe durch: Stich mit einem Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher) in den Kuchen. Wenn kein feuchter Teig daran haften bleibt, ist der Kuchen fertig.

Nimm den fertig gebackenen Zitronenkuchen aus dem Backofen. Lasse ihn zuerst 15-20 Minuten in der Form abkühlen. Stürze ihn dann aus der Form, setze ihn auf ein Kuchengitter setzen und lasse ihn auskühlen.

Schritt 6: Zitronenkuchen fertigstellen

Verrühre für die Glasur Staubzucker und Zitronensaft mit dem Schneebesen.

Überziehe den Kuchen mit der Glasur und lasse sie trocknen.

Verziere deinen Zitronenkuchen nach Belieben mit Zitronenscheiben, Blüten und frischen Minzeblättern.

Einfacher veganer Zitronekuchen

Variationen

Du kannst den veganen Zitronenkuchen auch pur servieren, also ohne Zitronenglasur.

Für einen Zitronen-Mohn-Kuchen mische 3 EL gemahlenen Mohn unter den Teig.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Der vegane Zitronenkuchen hält luftdicht verschlossen bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage. Er muss nicht im Kühlschrank gelagert werden.

Eingefroren im Tiefkühlfach hält der Zitronenkuchen mindestens drei Monate. Schneide ihn vorher in Scheiben und friere sie einzeln ein. So kannst du den Kuchen dann portionsweise auftauen.

Dieser vegane Zitronenkuchen ist

  • frei von tierischen Zutaten
  • einfach
  • schnell zubereitet
  • sehr saftig
  • erfrischend
  • perfekt für den Sommer
Veganer Zitronenkuchen

Veganer Zitronenkuchen

Der beste vegane Zitronenkuchen besteht aus einfachen Zutaten und ist schnell gemacht. Er schmeckt herrlich erfrischend nach Zitrone und ist perfekt für den Sommer. Das Rezept ist einfach und gelingsicher. Mit Zuckerguss und Zitronenscheiben als Deko sieht der Kastenkuchen auch noch richtig toll aus.
Arbeitszeit 30 Minuten
Koch-/Backzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Gericht Dessert
Küche Österreich
Portionen 12 Stücke
Kalorien 245 kcal

Kochutensilien

Zutaten
  

Zitronenkuchen

  • 300 g Weizenmehl Type 480 Universal
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 125 g Feinkristallzucker
  • 1 Pck. Bourbon Vanillezucker
  • ¼ TL Salz
  • 100 g Sojajoghurt
  • 200 ml Hafermilch oder Sojamilch
  • 100 ml Rapsöl
  • 4 EL abgeriebene Bio-Zitronenschale (das sind 3-4 Zitronen)
  • 50 ml frisch gepresster Zitronensaft

Zitronenglasur

  • 125 g Staubzucker
  • 2 ½ EL frisch gepresster Zitronensaft

Anleitungen
 

Kuchenteig zubereiten

  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
  • Mehl mit Backpulver und Natron in eine Rührschüssel sieben.
  • Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und vermischen.
  • Sojajoghurt, Hafermilch, Rapsöl, Zitronenschale und Zitronensaft in einem großen Messbecher verrühren.
  • Die feuchten Zutaten zur Mehlmischung in die Schüssel gießen. Alles mit einem Schneebesen oder einem Teigschaber kurz (!) verrühren, bis gerade so ein Teig entsteht.

Zitronenkuchen backen

  • Den Teig in die Form füllen und gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen.
  • Nach etwa der Hälfte der Backzeit locker mit Alufolie oder Backpapier abdecken, falls er bereits stark bräunt. Die genaue Backzeit hängt von deinem Backofen ab. Führe daher unbedingt die Stäbchenprobe durch: Stich mit einem Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher) in den Kuchen. Wenn kein feuchter Teig daran haften bleibt, ist der Kuchen fertig.
  • Den fertig gebackenen Zitronenkuchen aus dem Backofen nehmen. Zuerst 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

Zitronenglasur zubereiten und Kuchen fertigstellen

  • Für die Glasur Staubzucker und Zitronensaft mit dem Schneebesen verrühren.
  • Den Kuchen mit der Glasur überziehen und trocknen lassen.

Notizen

Lese den Blogpost oben für Infos zum Aufbewahren und Einfrieren des Zitronenkuchens sowie für hilfreiche Tipps, wie dein veganer Zitronenkuchen perfekt gelingt!

Nährwerte

Calories: 245kcalCarbohydrates: 41gProtein: 3gFat: 9gSaturated Fat: 1gPolyunsaturated Fat: 2gMonounsaturated Fat: 4gCholesterol: 160mgPotassium: 92mgFiber: 1gSugar: 12gVitamin C: 5mgCalcium: 44mg
Schlagwörter Kuchen, Vegan, Zitrone
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